Texanische Wüstenstadt "Mother Road"

Gebäudevorstellungen #41: Außenanlage der Sägemühle

Region:
Sägemühle
Bauzeitraum: Anfang Herbst 2019

Zeit für den nächsten Bereich der Sägemühle: Die Außenanlage

Story:
Einige Holzplattformen und Geräte über dem Fluss bei der Sägemühle,.

Sägemühle Flussplattform (Webversion).png

Frontaler Blick auf die Außenanlage (Das große Gebäude im Hintergrund ist die Schlafbaracke).

Hauptbestandteil der Außenanlage ist eine kleine über dem Fluss befindliche Holzplattform, welche durch eine Tür von der Schlafbaracke aus zu erreichen ist.
Die Plattform ist sowohl an den Lagergebäuden befestigt, sowie auch durch einige Stelzen gestützt.
Auf der Plattform befindet sich ein kleiner Kran, welcher dazu dient, die durch den Fluss transportierten Baumstämme herauszufischen oder neue hinein zu werfen. Ebenfalls zur Außenanlage gehört das große Wasserrad der Sägemühle.

Persönliche Bewertung:
Die große Abschlussbewertung kommt bla, bla... Trotzdem sei auch hier nochmal kurz etwas dazu gesagt:
Die Außenanlage ist tatsächlich einer der Bestandteile der Sägemühle, welche mir wirklich gut gefallen. Das liegt hauptsächlich daran, dass dieser Teil (vor allem im Vergleich zum Rest der Mühle) wirklich viele Details hat und eine weitaus größere Blockpalette als die bisherigen Teile des Lagers aufweist.
Die Formen wechseln sich viel mehr ab und auch viele kleine Verzierungen machen das ganze viel "lebendiger" als Beispielsweise die recht stumpf wirkende Schlafbaracke. Auch die Dekoelemente wie der kleine Kran, aber vor allem auch das Wasserrad, hübschen die Szenerie deutlich auf.
Also mal ein wirklich guter Teil der Mühle, leider fällt er jedoch ziemlich klein aus und ist im Grunde nur ein größer ausgefallenes Dekoelement, daher ist auch keine sonderlich hohe Bewertung möglich: 2,5/10
 
Gebäudevorstellungen #42: Cargoport der Sägemühle

Region:
Sägemühle
Bauzeitraum: Anfang Herbst 2019

Hier kommt der nächste Bestandteil der Sägemühle: Der Cargoport

Story:
Von diesem Bereich der Sägemühle aus werden die geschlagenen und zurechtgeschnittenen Baumstämme per Kran in den Fluss geworfen, durch welchen sie dann zum endgültigen Abtransport Richtung Bahnhof getrieben werden.

Sägemühle Cargoport (Frontale).png

Frontaler Blick auf den Cargoport.

cargoport doppel 1 fertig.png

Der Lastenkran für die Stämme, sowie ein genauerer Blick auf den Hinterausgang der Sägemühle.

cargoport doppel2 fertig 2.png

Genauerer Blick auf den Abwurfbereich, sowie auf den Balkon vor dem Werkzeugschuppen auf der linken Seite.

Der größte Bereich der Sägemühle:
An die Schlafbaracke angrenzend befindet sich ein kleiner Werkzeugschuppen, an diesem ist ein kleiner Balkon angebracht, welcher durch eine Tür in der Palisade zu erreichen ist. Daneben befindet sich ein kleiner überdachter Kontrollturm, von welchem aus der Cargoport überwacht wird.
Der Turm ist durch eine Leiter zugänglich.
Angrenzend daran befindet sich der große Abwurfbereich, in welchen die Baumstämme durch den dahinterstehenden Kran herab gelassen werden.
Auf der anderen Seite des Abwurfbereichs steht ein weiterer Kontrollturm. An diesem vorbei führt eine Tür zu einem kleinen Balkon, welcher das Verbindungsstück zu einer weiteren kleinen Baracke bildet. Diese mit einer langen Holztreppe bestückte Hütte, ist der Hinterausgang der Sägemühle.

Persönliche Bewertung:
Definitiv einer der besseren Bestandteile der Sägemühle; auch hier weicht das ganze etwas vom sonst sehr eintönigen "3-Holzblöcke und sonst nichts"-Schema der restlichen Anlage ab und sorgt mit Elementen wie dem tiefen Abwurfbereich, oder dem großen Lastenkran für etwas Abwechslung.
Auch die Türmchen und die ungleichmäßigen Höhen der Baracken, lassen den ganzen Bereich etwas mehr herausstechen und heben ihn vom Rest ab.
Also wenn auch nicht perfekt, bautechnisch durchaus schonmal ein Schritt in die Richtige Richtung: 4,5/10
 
Gebäudevorstellungen #43: Haupthaus der Sägemühle

Region:
Sägemühle
Bauzeitraum: Anfang Herbst 2019

Hier kommt der letzte Bestandteil der Sägemühle: das Haupthaus.

Story:
Das große zentralgelegene Hauptgebäude ist das Herzstück der Anlage. Es dient den Holzfällern unter anderem als Speisesaal und Konferenzraum.
Dazu gehört auch die große Säge, ein Kernelement bei der Holzverarbeitung.

sägemühle haupthaus (klein).png

Seitlicher Blick auf das Haupthaus, sowie auf das dazugehörige Nebengebäude.

haupthaus (doppel 1).png

Das große Haupthaus von vorne und von der Seite aus gesehen.

haupthaus (doppel 2).png

Blick von oben in den Konferenzraum, sowie auf die Sägeanlage im Nebengebäude.

Das Haupthaus ist ein großes "Scheunen-ähnliches" Gebäude und liegt zentral in der Sägemühle.
Es beherbergt einen großen, das ganze Erdgeschoss umfassenden Konferenzraum. Darüber befindet sich ein kleiner Lagerraum, welcher Aussparrungen im Boden hat, wodurch man von oben am Gebälk vorbei, herab in den Versammlungsraum blicken kann.
Zum Haupthauskomplex gehört auch das daneben befindliche Nebengebäude. Im Erdgeschoss befindet sich dort eine große Sägemaschine, mit welcher die Stämme zurechtgeschnitten werden, sowie ein kleines Stammlager, wo die Stämme gelagert werden, bis sie letztendlich zum Abtransport vom Kran in den Fluss geworfen werden.
Über eine Leiter kommt man vom Erdgeschoss zum Dachgeschoss, wo sich ein kleiner Pausenraum mit Sitzbereich befindet, sowie eine Tür durch welche man das Lager über dem Konferenzraum erreichen kann.

Persönliche Bewertung:
Ebenfalls nochmal ein Teil der Sägemühle der mir bis heute etwas mehr zusagt:
Generell hat das ganze Gebäude etwas mehr Struktur und ist viel durchdachter, es hat mehr Tiefe und weitaus mehr Details als andere Segmente der Anlage.
Grund dafür könnte unter anderem sein, dass das Hauptgebäude der einzige Teil der Sägemühle ist, den ich vorher in meiner Kreativwelt vorgeplant hatte...
Also definitiv das "ausgereifteste" Gebäude des ganzen Sägemühlen-Komplexes: 5/10
 
Gebäudevorstellungen #44: Die Sägemühle "Iron Springs"

Region:
Sägemühle
Bauzeitraum: Anfang Herbst 2019

Hier kommt endlich die lang ersehnte zusammenfassende Vorstellung zum "Szenenbild Sägemühle".
Ich habe die ganze Anlage dann doch irgendwie in deutlich mehr Segmente aufgeteilt, als ich zunächst erwartet hatte, weshalb das ganze nun viel länger als gedacht gedauert hat. Wie schon der Friedhof oder der Trailerpark ist die Sägemühle eigentlich als ein einziges, zusammenhängendes Gebäude zu betrachten, weshalb nun noch eine Rezension folgt, die das ganze auch so behandelt.

Die Idee zur Sägemühle:
Damals ging mein Projekt noch in Richtung "Wilder Westen" anstatt des heutigen "Route 66"-Themas, welches auch noch einige historische Gebäude beinhaltet, weshalb ich auch nach typischen Motiven für eine Westernkulisse suchte. Eine große Inspirationsquelle für mich war immer wieder der
Western-Storyshooter "Call of Juarez: Gunslinger", welcher bis heute eins meiner meiner absoluten lieblings Single Player Games ist. Viele der zahlreichen Missionen des Spiels finden an historischen Schauplätzen des Wilden Westens statt und beinhalten historische Persönlichkeiten, wie etwa Billy the Kid oder die Daltons. Eine dieser Missionen thematisiert so die Geschichte Wyatt Earps und dessen berüchtigte Vendetta, welche ihn bis zu einer Sägemühle in der Einöde Arizonas führt. Diese Sägemühle ist Iron Springs (Im Spiel durchaus gigantisch im Gegensatz zur kleinen Anlage die sie in der Realität war).
Als ich also nach neuen Ideen suchte dachte ich mir, dass eine Sägemühle ziemlich gut zum Thema passen würde.
Wichtig zu beachten ist jedoch, dass meine Sägemühle bei weitem kein Nachbau ist, sie ist in einigen Elementen an das Vorbild angelehnt
(Vor allem erkennbar am großen Westernwindrad oder dem Wasserrad) unterscheidet sich in Konzept und Aufbau aber grundlegend.

Iron springs.png

Panoramaansicht auf Iron Springs aus einem Ladebildschirm im Spiel .

Story:
Die Anfänge der Sägemühle liegen bereits im Jahre 1866, kurz nach der Stadtgründung, da für eine neue Siedlung natürlich sehr viel Holz von Nöten war.
Zunächst nur eine kleine Ansammlung von Zelten, entwickelte sich der Betrieb sehr schnell zum größten Holzfällerbetrieb in der ganzen Gegend.
Dies hatte natürlich auch zur Folge, dass das Lager ausgebaut wurde und zu einer richtigen befestigten Anlage heranwuchs.
Die Sägemühle in ihrer heutigen Form, mit allen großen Hauptgebäuden und Außenanlagen existiert seit 1897, wurde über die Jahre aber immer wieder renoviert. Der Betrieb ist bis heute aktiv, allerdings wird nur zu besonderen Anlässen noch Holz verarbeitet und an ausgewählte Firmen verkauft, welche das "authentische Holz des Westens" für die Herstellung von Repliken von historischen Schusswaffen und Möbeln verwenden.
Abgesehen von diesen wenigen Arbeitstagen ist die Anlage für Besucher geöffnet, die eine echte Wild West Sägemühle erleben wollen und stellt somit eine beliebte Attraktion entlang der Route 66 dar.

Sägemühle totale v1.png

Frontalansicht auf die Sägemühle von der anderen Uferseite aus gesehen.

sägmühle totale v4.png


sägemühlöe totale v5.png

Verschiedenste Ansichten auf die Sägemühle

Zusammenfassende Betrachtung:
Ich glaube zum bloßen Aussehen an sich habe ich über die letzten Wochen genug gesagt und beschrieben, von daher folgt hier lediglich eine Analyse zum Baustil und sonstigen Besonderheiten:

Die Sägemühle ist wohl das Szenenbild (von denen die ich bisher vorgestellt habe), welches am meisten nach "einem" großen Gebäude aussieht:
Alles ist mehr oder weniger miteinander verbunden und geht ineinander über, zudem wird das ganze noch von einer durchgehenden Palisade umgeben.
Trotzdem lassen sich jedoch noch die einzelnen Segmente erkennen.
Der Baustil, welcher sich hier noch deutlich erkennen lässt ist (ähnlich wie bei der Goldmine, welche sich ebenfalls aus solchen Segmenten zusammensetzt) etwas ganz besonderes, das sich noch gut bei einigen wenigen Gebäuden aus meiner Anfangszeit erkennen lässt: es ist mein "Lego-Baustil".
Bevor ich mit Minecraft anfing war ich leidenschaftlicher Legobauer und diese Lust zum kreativen Bauen hat sich dann schließlich nach Minecraft übertragen.
So hatte ich dann Anfangs noch einige Einflüsse aus der Legowelt, ich versuchte beispielsweise Gebäude so zubauen, als würden sie aus Legosteinen bestehen, ich gab also mein bestes verschiedenste Elemente in Minecraft nachzustellen. Aber eben vor allem diese Segmentbauweise, welche sehr typisch für die meisten Legosets war (welche neben der Sägemühle vor allem bei der Goldmine zu sehen ist) war eben sehr auschlaggebend für den Bau der Anlage.
Die Sägemühle ist jedoch auch das letzte Projekt mit eindeutig diesem Baustil gewesen, danach verflüchtigte er sich von Gebäude zu Gebäude immer mehr und das "Lego-Denken" beim Bauen ging zum "Minecraft-Denken" über.

Eine weitere Auffälligkeit an der Sägemühle ist (zumindest meiner Meinung nach), dass man an ihr selbst, durch das Vergleichen verschiedener Segmente, schon starke Verbesserungen meiner Bau-Skills erkennen kann: So ist Beispielsweise durch den Vergleich von Schlafbaracke und Haupthaus schon gut zu sehen, wie ich mich in Sachen Gebäudetiefe, Abwechslung, dem Verwenden einer breiteren Blockpalette aber auch dem Nutzen von mehr Deko bereits um einiges Verbessert habe.

Auch in Sachen Struktur ist das ganze schon deutlich ausgereifter. So ist die Anlage gut an den Rest der umliegenden Gebäude angeschlossen aber auch die Sägemühle an sich weißt einen besseren Aufbau auf, als manche älteren Gebäude, da ich auch wenn ich sie Segment für Segment errichtete und alles ein ziemlicher "Mischmasch" war, ich dennoch darauf geachtet habe, dass alles gut erreichbar ist und das Sägewerk nicht zu einem gequetschten Wirrwarr wurde.

Abschließend lässt sich auch noch anfügen, dass sich sicherlich manche Fragen werden warum ich die Sägemühle nicht gereworked habe, da man entlang der Gebäudevorstellungen teilweise ja schon gemerkt hat, dass mir manche Teile der Anlage inzwischen stark missfallen. Dazu sage ich nur, dass ich ab diesem Abschnitt meines Schaffens auf UW eigentlich ziemlich sicher nichts mehr reworken werde, da manche Gebäude aus der späteren Anfangsphase von 2019~2020 zwar teilweise noch ziemliche Mängel haben, sie aber natürlich insgesamt schon deutlich besser sind als die paar Gebäude aus 2018 die einen Rework dringend nötig hatten. zudem kommt natürlich noch die Tatsache, dass man nicht einfach alles ausradieren sollte und durch das Konservieren von Gebäuden mit veraltetem Baustil auch ruhig zeigen kann wo man mal angefangen hat. ;)

Persönliche Bewertung:
Tja die gute alte Sägemühle: Eines der Projekteile aus der Anfangszeit, welches noch komplett unverändert ist. Über die Jahre habe ich nichts Hinzugefügt oder Abgebaut, noch nicht einmal mit neuen Dekoelementen habe ich sie aufgerüstet. Und das sieht man auch, sie ist nun mal ein ziemlich altes Gebäude und durch meine Weiterentwicklung über die Jahre gibt es einiges was mir mittlerweile missfällt, das konntet ihr ja schon herauslesen.
Nichtsdestotrotz finde ich das Gesamtpaket trotz mancher Mängel immer noch ziemlich solide und die "guten" Gebäudeteile balancieren die "schlechten" etwas aus. von daher, ein altes Gebäude welches wie kaum ein anderes die Veränderungen meines Baustils aufzeigt: 6/10
 
Gebäudevorstellungen #45: McKinn´s Pumpkinfarm

Region:
Sägemühle
Bauzeitraum: Ende Herbst 2019 (Hauptteil) Sommer 2022 (Erweiterung mit Windrad)

Story:
Eine Kleine Farm die etwas außerhalb von Mother Road liegt. Der Besitzer ist auf die Zucht und den Vertrieb von Kürbissen aller Art spezialisiert.

kürbisfarm klein.png

Frontalansicht auf die Farm.

kürbisfarm seite 2.png

Seitenansicht mit besserem Blick auf das Windrad.

Eine mittelgroße Holzhütte welche Komplett von einem Kürbisfeld umgeben ist. Die ganze Anlage ist umzäunt und beinhaltet einen großen Hinterhof, in welchem sich ein gigantisches Westernwindrad befindet. Zu erreichen ist die Kürbisfarm durch einen Weg der zur Sägemühle führt, sowie eine Brücke die zum benachbarten Bahnhof von Mother Road führt. Das Haus an sich ist recht simpel gehalten, sowohl Material und Einrichtung sind ziemlich basic, einzige Besonderheit ist die das ganze Haus umschließende Veranda.

Ursprünglich bestand das Ganze nur aus dem Haupthaus mit Kürbisfeld, da mein Bruder aber irgendwann dahinter eine Zone geclaimt hatte, auf welcher noch sehr viel Platz war, entschied ich mich dafür den Platz hinterm Haus noch für eine kleine Erweiterung zu nutzen, sodass ich unter anderem noch das große Windrad baute und das Feld etwas vergrößerte.

Persönliche Bewertung:
Eins der wenigen Gebäude die ich als "Filler-Content" bezeichnen würde:
Als ich die Friedhofs-Zone erweiterte um Bauplatz für den Bahnhof zu bekommen hatte ich noch etwas Platz am benachbarten Ufer mitgeclaimt.
Diesen wollte ich noch irgendwie nutzen, also habe ich noch eine kleine Hütte hingequetscht und etwas Dekoration herum gebaut, fertig war die Kürbisfarm.
Nach einigen Jahren habe ich dann noch eine Erweiterung hinzugebaut, damit das ganze nicht allzu leer und "seelenlos" wirkt, was die Farm auch durchaus etwas aufgewertet hat, jedoch bin ich bis heute nicht wirklich zufrieden mit dem Gebäude; Die Farbwahl ist einfach etwas komisch und bietet zu wenig Abwechslung aber vor allem leidet die Anlage darunter, das alles sehr stark zusammengequetscht ist, was halt leider einfach der Tatsache geschuldet ist, dass ich das Gebäude als "Filler-Content" noch "in eine letzte Ecke" reingequetscht habe:4/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Regionszusammenfassung #7: Sägemühle

Besteht aus:

1. Brücke zur Sägemühle
2. Kleines Holzfällercamp
3. Seitenflügel der Sägemühle
4. Torhaus der Sägemühle
5. Zentrallager der Sägemühle
6. Große Schlafbaracke der Sägemühle
7. Außenanlage der Sägemühle
8. Cargoport der Sägemühle
9. Haupthaus der Sägemühle
10. Die Sägemühle "Iron Springs"
11. McKinn´s Pumpkinfarm

sägemühle region.png

Die Sägemühlenregion aus der Luft.

Fläche: ca. 50 x 140 Blöcke

Ein echtes Urgestein des Projektes, welches noch innerhalb meines zweiten Jahres auf UW entstand. Vor allem bei der Sägemühle selbst sieht man, dass mein Baustil immer noch in der Entwicklung steckt. Damals erstellte ich sogar eine eigene kurze Projektvorstellung für die Mühle, was ich sonst eigentlich nie gemacht habe. Die Region ist (bis auf die etwas außerhalb stehende Kürbisfarm, welche ich abschließend noch hinzufügte, um das letzte bisschen Platz noch irgendwie zu nutzen) ein Szenenbild, auch wenn das ganze eher ein einziges großes Gebäude ist, welches sich aus verschiedenen Segmenten zusammensetzt. Damit unterscheidet es sich von den bisherigen Szenenbildern "Trailerpark" und "Friedhof", welche sich aus vielen einzelnen kleinen Elementen zusammensetzen.

Mit 50 x 140 Blöcken Fläche hat diese Region wohl die ungewöhnlichste Form von allen, sie ist sehr langgestreckt aber auch (vor allem im Norden) nicht sehr breit. Dies ist dem Fluss geschuldet, welchen ich mitsamt seinem natürlichen Verlauf beibehielt.
Wenn heutzutage ein Fluss durch meine neuen Zonen verläuft, dann baue ich meine Baufläche darüber ganz normal weiter, behalte den Fluss aber bei indem ich einen Kanal drumherum baue und ihn "unterführe". Dadurch kann ich den Fluss falls nötig auch einfach umleiten, wichtig ist nur, dass ich bei der Mündung an der Nachbarzone wieder rauskomme.
So habe ich ganz normal eine große ebene Baufläche und der Fluss bleibt unterirdisch trotzdem erhalten. Das ist mir sehr wichtig, da ich zum einen natürliches, in die Landschaft integriertes Terraforming anstrebe und zum anderen weil ich es ziemlich cool finde wenn man z.B auf der Karte sehen kann wie ein einzelner langer Fluss zahlreiche Zonen verbindet und somit auch die einzelnen Spieler^^. Außerdem bleibt so ein weiterer Verkehrsweg erhalten.

Während der Fluss ein fester Bestandteil der Sägemühle ist sorgt er im nördlichen Bereich der Region leider für einige Komplikationen.
Dort ist alles durch den Platzmangel ziemlich gequetscht und klein gehalten und für ein ganzes Stück ist sogar nur Platz für den schmalen Weg der zur Kürbisfarm führt, was diesen Teil der Region ziemlich "runterzieht".

Die Sägemühlenregion ist zwar ziemlich "lang", zählt aber durch ihre Schmäle nur zu den Mittelgroßen Regionen. Zudem gibt es trotz ihrer relativ großen Fläche nur wenige Gebäude, da unteranderem der lange "Mittelpart" bis auf den Weg komplett leer von Gebäuden ist.
Gerade einmal 2 größere Dekoelemente, sowie die Sägemühle als Ganzes und die kleine Kürbisfarm finden Platz.
Mein persönliches Lieblingsgebäude aus dieser Region ist das Haupthaus der Sägemühle, es ist einfach das Gebäude der ganzen Anlage, welches am meisten ausgereift ist und bis heute noch relativ gut mithält.

Abschließende Bewertung:
Tja auch wenn ich die Sägemühle als ganzes auch heutzutage nicht allzu schlecht finde, so finde ich die ganze Region in manchen Punkten leider nicht besonders gelungen. Der Baustil und damit auch die generelle Qualität der Bauwerke ist noch etwas mangelhaft/"unausgereift". Dazu kommt noch, dass das Areal einfach zu viel Platz verschwendet, heute würde ich den Fluss im nördlichen Teil der Region mit Sicherheit überbauen und unterführen. Der wenige Platz im Norden hat so auch zur Folge, dass das wenige was dort gebaut ist nicht wirklich "Platz zum Atmen" hat, was leider ein ziemliches Downgrade ist. Also eine Region bei welcher ich mir durch fehlendes Terraforming selbst ein Bein gestellt habe: 5,5/10
 
"Gebäude"vorstellungen #46: Bahnhofstor

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~Spätherbst 2019

Hier kommt endlich die nächste Region meines Projektes, welche auch wieder einen Szenenbild ist: Der Bahnhof!

Bahnhofstor 1.png

Blick vom Bahnhof aus auf das Tor.

Eine kleine Holztreppe führt zum Torbogen und zum angrenzenden Fußweg, welcher an den Westernhäusern vorbei zur Straße führt.
Daneben befindet sich ein kleiner, hochgestelzter Lagerschuppen, der nach außen hin offen ist.

Persönliche Bewertung:
Nichts besonderes, lediglich ein kleines Dekoelement. Neben der Treppe war noch etwas Platz, also habe ich einfach noch eine kleine Hütte dazu gequetscht und fertig war der Eingangsbereich. Am Schuppen selbst lässt sich aber leider schon ein ziemlich blöder Trend erkennen, der sich leider durch den ganzen Bahnhof zieht: Das vollstopfen von Gebäuden mit random, teilweise schon sehr unpassenden Einrichtungsgegenständen, getreu dem Motto "Hauptsache irgendwas ist drin". Es wird euch nämlich eventuell auffallen, dass ein Bücherschrank, bunte Blumentöpfe oder Öfen jetzt nicht unbedingt in so eine Lagerhütte passen. Tja ich muss euch leider vorwarnen, das wird je nach Bahnhofsgebäude noch sehr viel schlimmer: 1/10
 
Gebäudevorstellungen #47: Hausmeisterschuppen am Bahnhof

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~Spätherbst 2019

Story:
Die kleine Unterkunft des Hausmeisters des Bahnhofs, welcher direkt auf der Anlage wohnt.

hausmeisterschuppen kleiner.png

Frontalansicht auf das Häuschen.

Der Schuppen ist eine kleine, hochgestelzte Hütte aus Holz und Backsteinen mit klassischem Flachdach.
Vor dem Haus befindet sich ein kleiner Garten sowie ein Zierteich, welcher teilweise unter dem Balkon liegt. Der Wohnbereich kann mit einer Treppe an der rechten Hausseite erreicht werden. Der Schuppen besteht lediglich aus einem einzigen großen Raum, in welchem sich Schlaf- und Kochbereich, Lagerplätze und Sitzgelegenheiten befinden. Vom Wohnbereich aus kommt man zudem noch auf den großen überdachten Balkon.

Hausmeisterschuppen seiten klein.png

Hausmeisterschuppen inneres.png


Persönliche Bewertung:
Eine recht solide kleine Hütte, welche ich abschließend noch hinzufügte, da an dieser Stelle noch viel Platz frei war:
Durch den Zierteich sowie den besonderen hochgestelzten Bau, als auch durch die Nutzung von Keramik und Ziegeln statt dem ausschließlichen verwenden von Holz (wie ich es damals noch meistens tat) hebt sich der kleine Hausmeisterschuppen etwas von den meisten Gebäuden dieser Ära ab.
Generell habe ich beim Bau des Bahnhofs sehr viel neues gewagt und ziemlich viel Herumexperimentiert und das sieht man eben auch beim Hausmeisterschuppen. Trotzdem ist er aber auch einfach nur ein kleines Nebengebäude und daher nicht allzu weltbewegend: 3/10
 
Gebäudevorstellungen #48: Schlafbaracke am Bahnhof

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~Spätherbst 2019

Story:
Ein großes Gebäude am Rande der Bahnhofsanlage, in welchem Bahnbedienstete die Nacht verbringen können.

Bahnhof Schlafraum Frontale.png

Das Gebäude von vorne.

Bahnhof Schlafraum doppel 4.png

Das Gebäude vom Bahnhof aus betrachtet, sowie ein Blick auf die Eingangstreppe.

Bahnhof Schlafraum doppel 2.png

Der Balkon des Gebäudes, sowie der Schlafsaal im Inneren.

Ein großes Holzhaus, welches jedoch nur auf den ersten Blick besonders riesig wirkt, da ein Großteil der Baracke nur aus dem hohen Fundament aus Querbalken besteht und nur ein kleiner Bruchteil aus der eigentlichen Hütte.
Das Haus ist ebenerdig zum angrenzenden Bürgerkriegsfriedhof und da zwischen diesem und dem restlichen Bahnhof ein sehr großer Höhenunterschied besteht, fußt das Gebäude eben auf einem sehr hohen Fundament aus Holzstelzen. Dieses ist zwar in der Mitte hohl, jedoch (bis auf die übliche Vegetation) völlig leer. Die Baracke an sich hat im Vorderteil einen geräumigen Balkon mit Grillplatz, welcher durch eine kleine Holztreppe zu erreichen ist.
Das Innere besteht lediglich aus einem einzigen langen Raum, welcher mit Betten und sonstigen Einrichtungsgegenständen vollgestopft ist.

Persönliche Bewertung:
Wie bereits erwähnt sieht man am Bahnhof deutlich meine damals neu gewonnene Experimentierfreudigkeit: Viele verschiedene Holzsorten an einem Haus, neue Bautechniken und neue Elemente wie die X-Träger, welche ich sogar bis heute bei manchen Gebäuden noch verwende, aber auch die schreckliche Inneneinrichtung zeugen davon, dass ich mal was neues ausprobieren wollte.
Gealtert ist das ganze aber eher so mäßig: Während ich das Fundament heutzutage (Also um die 4 Jahre später!) noch ziemlich ähnlich, vielleicht noch mit 2-3 Detailelementen mehr bauen würde, so finde ich den oberen Teil der Baracke inzwischen leider etwas fragwürdig. Die generelle Form ist noch "okay", es fehlt aber schon deutlich an Details, das ganze sieht etwas leer aus. Auch die Entscheidung, 4 verschiedene Holzsorten auf so engem Raum zu nutzen, finde ich zwar mittlerweile etwas komisch, aber es hat durchaus einen gewissen Charme. Was leider gar nicht gut aussieht ist (zwar zugegebenermaßen der unwichtigste Teil bei solch einem Gebäude) das katastrophale Innere: Die quietschbunte Einrichtung mit den fast zufällig platziert wirkenden Möbeln passt leider so überhaupt nicht zum Look eines verstaubten Bretterverschlags an einem Kleinstadtbahnhof...
Auch der Aufbau an sich wirkt etwas fragwürdig: Warum sollte man den Eingang zu einem Bahnhofsgebäude oben an den Friedhof platzieren und das ganze Ding auf Stelzen stellen, statt den unteren Teil zu nutzen und somit auch den Eingang direkt unten am Bahnhof zu platzieren?! Aber Na Ja das ganze ist immerhin eine Fantasiewelt, welche sich sämtlicher Logik entziehen darf und ich wollte wohl unbedingt meine X-Balken austesten;).
Also: Top Fundament, mit passabler Hütte und grauenerregender Einrichtung, welche ein verrücktes Gemisch ergeben an welchem sich aber definitiv das stetige Fortschreiten meines Baustils erkennen lässt: 5/10
 
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Gebäudevorstellungen #49: Multifunktionshaus am Bahnhof

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~Spätherbst 2019

Story:
Ein großes Haus am Rande des Bahnhofs, welches als Ausrüstungslager und als Unterkunft für Reisende dient.

Multifunktionshaus am hbf.png

Frontalansicht auf das Haus vom Friedhof aus gesehen.

multihaus doppel 1.1.png

Das Gebäude vom Bahnhof aus betrachtet, sowie ein Blick auf das seitliche Gerüst mit Fahnenmast.

Dieses enorme Haus ist das größte Gebäude der Bahnhofsanlage. Wie das Nachbargebäude, die Schlafbaracke, steht auch dieses Haus auf einem hohen Fundament aus X-Balken. Jedoch wird bei diesem Gebäude auch teilweise der Unterteil genutzt. So befindet sich in der Mitte des Untergeschosses ein kleines Ausrüstungslager, welches im Gegensatz zum Oberteil schon vom Bahnhof aus zugänglich ist.
Der Oberteil des Gebäudes ist deutlich geräumiger, der Zugang befindet sich oben am Friedhof, wo man das Gebäude über einen kleinen überdachten Balkon betreten kann. Das Innere besteht erneut nur aus einem einzigen großen Raum, welcher mit verschiedenster Einrichtung, hauptsächlich aber Betten, vollgestopft ist. Von diesem großen Raum gelangt man auch auf den Balkon des Gebäudes, welcher Sitzgelegenheiten, sowie ein kleines Lager beherbergt.

Neben dem Gebäude befindet sich ein großer Sandsteinfels, welcher mit Holzgerüsten umgeben ist und dem Haus teilweise als Fundament dient. Oben auf dieser Fels-Gerüstkombi befindet sich ein großer Fahnenmast mit einer USA Flagge.
Zwischen diesem Gebäude und der Schlafbaracke befindet sich der Ostausgang des Bahnhofs, welcher durch eine steile Treppe direkt zum Bürgerkriegsfriedhof führt.

Das Lager von Innen, der Schlafsaal, sowie die Treppe zum Ostausgang.
multihaus doppel 1.2.png

multihaus 3.png


Persönliche Bewertung:
Dieses Gebäude ist eigentlich genau wie der Nachbarbau aufgebaut und könnte fast als neue, überarbeite Version von diesem durchgehen, denn es ist im Prinzip/Konzept das gleiche Gebäude, nur weitaus besser. Hier habe ich nämlich den (zwar zu Teilen immer noch leeren) Unterteil auch noch genutzt, ein Richtiges "Hausdach" draufgebaut und die verwendete Blockpalette etwas angepasst. Das führt auch dazu, dass ich mit dem Haus an sich bis heute noch recht zufrieden bin, das einzige was mich wirklich stört ist dieser komische Sandsteinfels am Rand, welcher mit merkwürdigen Holzkonstruktionen vollgepflastert ist und eigentlich nur als eine sehr merkwürdige Art von Podest für den Fahnenmast dient:wacko:. Den hätte ich heutzutage definitiv anders gebaut oder (bis auf die Flagge) ganz weggelassen. Mit der Einrichtung verhält es sich genauso wie beim Rest der Bahnhofsanlage: Sie ist zum davonlaufen. Quietschbunte, stechende Farben, merkwürdig platzierte Möbel und grellweiße Ikeaschränke passen halt nach wie vor überhaupt nicht zur restlichen Atmosphäre des Bahnhofs. Trotzdem ist das Gebäude an sich durchaus gelungen und stellt eine deutliche Verbesserung zur Schlafbaracke dar, was auch einer der Gründe ist, warum ich inzwischen finde, dass eins der beiden gereicht hätte, aber dazu kommt bei der Zusammenfassung am Ende noch etwas: 6,5/10
 
Gebäudevorstellungen #50: Lagerschuppen am Bahnhof

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~Spätherbst 2019

Jetzt sind wir wirklich schon bei Gebäudevorstellung #50 angelangt und ich bin noch immer nicht mal ansatzweise fertig...
Tja, 6 Jahre an Gebäuden vorzustellen braucht eben seine Zeit ;).

Story:
Ein kleiner Schuppen ganz am Rande des Bahnhofs, welcher als Werkzeuglager dient.

1. Lagerschuppen.png

Der Schuppen von vorne.

Eine kleine Holzhütte mit klassischem Flachdach und für den Bahnhof typischer Inneneinrichtung, bestehend aus Teppichen, Kisten und Birkenregalen.

1. Einrichtung.png

Der Schuppen von Innen.

Persönliche Bewertung:
Wirklich nichts besonders, eine kleine Holzbaracke, wie man sie schon 100 Mal gesehen hat. Ich hatte noch etwas Platz im letzten Eck der für den Bahnhof vorgesehenen Fläche, also habe ich einfach noch einen kleinen Schuppen dazu gestellt. Dieser an sich ist auch "Okay" (nichts außergewöhnliches aber halt auch nichts schlechtes) aber die Einrichtung ist, wie für den Bahnhof gewohnt, ziemlich schlecht. Erneut sieht man grelle weiße Teppiche, strahlende Regale und random Items, welche in zufällig platzierten Rahmen an der Wand hängen: Das sieht nicht nur schlimm aus sondern passt (erneut) nicht zum Rest des Gebäudes. Also im Prinzip nur ein größeres Dekoelement mit mangelndem Inneren: 2/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Gebäudevorstellungen #51: Das Bahnhofshauptgebäude

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~Spätherbst 2019

Story:
Im großen Hauptgebäude des Bahnhofs können Fahrgäste Tickets und Verpflegung erwerben, zudem beinhaltet das Gebäude auch den Bahnsteig.

Bahnhofsgebäude frontale.png

Das Hauptgebäude von den Gleisen aus gesehen.

Das Gebäude ist komplett symmetrisch aufgebaut: Betreten wird es durch ein höhergelegtes Deck, von welchem aus das eine Doppeltür in das Innere führt. Dieses besteht aus einem einzigen großen Raum, in welchem sich ein kleiner Sitzbereich sowie der Verkaufstresen für Bahntickets befindet.
Geht man geradeaus durch das Gebäude, gelangt man auf den Bahnsteig an den Gleisen. Der Turm steht leer und nicht begehbar, er dient lediglich als Deko.

Das Gebäude vom Bahnhof aus gesehen, sowie ein Blick in das Innere:
Bahnhof geb doppel 1.png

bahnhofgebäude 2.png


Persönliche Bewertung:
Mit dem Bahnhofsgebäude bin ich bis heute tatsächlich noch echt zufrieden. Ich finde Form und generellen Aufbau noch gut, die Blockpalette ist stimmig, es hat mehr Tiefe und ist weitaus besser dekoriert als die anderen Bauwerke der Region. Vor allem die am Bahnhof sonst vorherrschende "Einrichtung des Grauens" hält sich hier (bis auf wenige Ausrutscher, wie z.B den rosa Teppich) wirklich noch in Grenzen! Also auch wenn es insgesamt etwas klein ausfällt, ist es doch ein absolut schnittiges Gebäude, welches den Posten als Hauptgebäude der Anlage tatsächlich würdig vertritt: 7/10
 
Gebäudevorstellungen #52: Der Lokschuppen

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~Spätherbst 2019

Story:
Eine große, direkt an den Gleisen gelegene Halle, in welcher die Lokomotiven untergebracht und gewartet werden.

Bahnhofshalle frontale.png

Das Gebäude von den Gleisen aus gesehen.

Lokschuppen innen doppel.png

Der Lokschuppen von der Seite, sowie von Innen gesehen.

Der Schuppen hat den typischen "zweistöckigen Scheunenbau", den ich im Laufe meiner Zeit auf UW gelegentlich verwendet habe.
Das Äußere besteht, wie bei den anderen Bahnhofsgebäuden auch, aus einer Mischung aus brauner Keramik und Holz, welche dem Ganzen einen besonderen, recht einheitlichen Look verleiht, was auch daher rührt, dass ich diese Kombination nie wieder benutzt habe.
Das Innere ist ein einziger großer Raum, mit erhöhten, durch eine Leiter zugänglichen Rängen im Inneren, von welchen man nach unten in den Arbeitsraum blicken kann. Dieser besteht aus einer hochfahrbaren Montageplattform sowie an der Decke befestigten Magneten.
Zudem ist der ganze Raum bahnhofstypisch mit Kisten und Regalen vollgestopft.

Persönliche Bewertung:
Der Lokschuppen wirkt auf den ersten Blick recht solide, bei genauerem Hinsehen (vor allem aber bei hineingehen :S) fallen einem dann doch einige Mängel auf: Das erste merkwürdige ist, dass das Holzgerüst aus Eichenstämmen nur aus den senkrechten Pfeilern besteht und keine Querstreben hat, aber auch dass diese oben nicht in einem abschließenden Holzbogen münden, sondern direkt ins Dach übergehen, verstärkt diesen unfertigen Look nur noch mehr.
Ansonsten geht das Gebäude von außen aber relativ klar. Größter Kritikpunkt ist hier also mal wieder das Innere (wer hätte das beim Bahnhof nur erwartet).
Dieses schlechte Innenleben fällt hier noch dazu stärker ins Gewicht als bei anderen Gebäuden, weil es bei diesem wirklich darum geht: der Fokus sollte eigentlich auf dem Arbeitsbereich liegen und der große Eingang lädt zusätzlich zum Betrachten ein. Dieser ist aber durch weiße Ikearegale, random Kisten & Öfen, sowie Rahmen mit zusammenhangslosen Items an der Wand leider nicht wirklich als Arbeitsbereich zu erkennen...
Dazu kommt noch die Tatsache, dass da niemals eine Lok reinpassen würde aber auch die brennende Frage, warum ich auf der ganzen Bahnhofsanlage keine einzige Eisenbahn oder auch nur einen Waggon gebaut habe:hmm:?!: 6/10
 
Gebäudevorstellungen #53: Gleisanlage des Bahnhofs

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~Spätherbst 2019

Story:
Das wohl wichtigste Element des Bahnhofs: Die Schienen für die Züge.

Gleisbett.png

Die Gleisanlage.

Tunnel doppel.png

Die Tunnel zu beiden Seiten der Gleise, sowie die dazugehörigen Dekoelemente.

Die Gleisanlage befindet sich vor dem Hauptgebäude und dem Lokschuppen und ist sogar Teil einer großen Spielerbahn (Dazu mehr in einer der nächsten Vorstellungen). Um die Weiterführung einfacher zu machen wird sie daher in die Tunnel, welche sich auf beiden Seiten befinden, geleitet.
Zudem ist die Anlage noch durch mehrere Schuppen und Lager, sowie einen kleinen Wasserturm ausgeschmückt.

Persönliche Bewertung:
Auch mit diesem Part der Anlage bin ich immer noch zufrieden, allerdings ist er auch wirklich nichts besonderes. Im Prinzip ist es halt einfach nur ein
XXL-Dekoelement. Trotzdem erfüllt die Anlage ihren Zweck perfekt und wirklich viel kann man bei einer rustikalen Gleisanlage nun auch wirklich nicht hinzufügen: 2,5/10
 
Gebäudevorstellungen #54: Unterirdische Spielerbahn

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~2019-2022

Story:
Eine unterirdische Gleisanlage, welche Teil einer großen Spielerbahn im Süden von UW ist.

Karte des Streckenteils auf meiner Zone:
Bahnstrecke.png

(Der Bahnhof ist rot markiert)

(1.): Der Typische Aufbau der Tunnel. (2.) & (3.): Ausgebaute Dekoteile der unterirdischen Anlage.
unterirdisch bahnhof doppel 1 .png

unterirdisch bahnhof doppel 2.png


Die unterirdische Streckenanlage besteht zum größten Teil aus einfachen, im Westernstil gehaltenen Tunneln aus Sandstein und Holzbalken, jedoch sind einige Zwischenelemente schöner und dekorativer ausgebaut, wie (zwar unbegehbare) Zwischenbahnhöfe, Treibstofflager oder Technikelemente.
Sie ist Teil einer Serverbahn und verläuft unterirdisch durch meine älteren Zonen im Westen des Komplexes.
Der einzige überirdische Teil ist jedoch der kleine Streckenabschnitt vor dem Bahnhof, der Rest liegt komplett unter der Erde.
(Zur Entstehung der Bahn und ihrer Geschichte kommt bei der abschließenden Bahnhofs Vorstellung noch mehr, entsprechend kurz halte ich mich hier.)

Persönliche Bewertung:
Mit der Tunnelanlage bin ich sehr zufrieden, sie sind zu einem großen Teil auch noch wirklich neu, entsprechend ausgereift ist der Baustil.
Vor allem die zahlreichen ausgebauten "Zwischenstationen" gefallen mir aufgrund der vielen Details sehr gut.
Also ein dem einfachen Betrachter verborgener Teil meines Projektes, welcher zwar recht simpel ist aber durch viele Details trotzdem was hermacht: 3/10
 
Gebäudevorstellungen #55: Der Bahnhof von Mother Road

Region:
Bahnhof
Bauzeitraum: ~Spätherbst 2019 (Bahnhof) 2019 & 2022 (Bahnstrecke)

Hier kommt eine weitere zusammenfassende Vorstellung zu einem "Szenenbild", diesmal ist der Bahnhof dran.
Die Bahnhofsanlage ist eigentlich als ein einziges zusammenhängendes Gebäude zu betrachten, weshalb nun eine Rezension zu diesem Zweck folgt,
ich denke mal ihr kennt das Spiel inzwischen.

Die Idee zum Bahnhof und Spielerbahn 1.0 & 2.0:
Als mein Projekt anfänglich für einige Zeit sehr stark in die "Western-Richtung" ging, war mir schnell klar, dass ich einen Bahnhof bauen wollte.
Es ist einfach so ein klassisches Westernelement, sowohl historisch, da der Ausbau des Eisenbahnnetzes stetig die Expansion gegen Westen vorantrieb, aber natürlich tritt er auch in zahlreichen Westernfilmen in Erscheinung, sei es jetzt ein typischer Eisenbahnraub oder aber die bekannte Anfangsszene aus dem legendären "Spiel mir das Lied vom Tod". Mit diesem Vorhaben kam es mir also wirklich gelegen, dass einige Spieler aus dem Süden des Servers im September 2019 mit der Planung einer Spielerbahn beginnen wollten. Ich schloss mich also dem Vorhaben an und begann Ende Herbst zunächst mit der überirdischen Bahnanlage und abschließend mit der unterirdischen Strecke. Die Gleise verliefen (damals noch in leicht anderer Route) einmal quer durch meine Zonen.
Sie waren bald fertiggestellt und ich wartete darauf, sie mit den anderen Spielern zu verbinden. Dummerweise gab es damals starke Schwierigkeiten mit der Organisation (z.B Verlauf und Verbindung), sowie Streitigkeiten bei einigen Gruppenmitgliedern, weshalb das ganze Projekt dann ruckartig abgebrochen wurde. Somit hatte ich jetzt also eine große unterirdische Bahnanlage, welche mitten im nichts mündete und im Endeffekt einfach nur eine ziemliche Zeitverschwendung zu sein schien.
Danach lag die Anlage einige Jahre brach, bis es 2022 erneut dazu kam, dass die Idee zu einer neuen Spielerbahn im Süden laut wurde.
Ich schloss mich dem Projekt natürlich an, wobei es mir sehr gelegen kam, dass ich ja schon einen Großteil der benötigten Tunnel vorliegen hatte.
Ich musste also nur noch ein paar neue Streckenteile hinzufügen, die alten Parts etwas ausbauen und dekorieren und fertig war die neue Spielerbahn.
So wurde die Strecke dann über 3 Jahre nach Baubeginn endlich in Betrieb gestellt und es gab endlich eine große Spielerbahn im Süden.

bahnhof us.png

Beispielbild für einen Bahnhof der 1880ger.

Story:
Der Bahnhof von Mother Road wurde Mitte der 1870ger gebaut, als das neu entstehende Eisenbahnnetz diesen Teil von Texas erreichte.
Zunächst bestand die Anlage nur aus dem Hauptgebäude und dem Lokschuppen, über die Jahre kamen aber noch zahlreiche andere Gebäude dazu, als der kleine Bahnhof durch die örtliche Holzindustrie, aber auch durch die Viehwirtschaft der Cowboys in den 1870 & 80gern sehr stark an Relevanz gewann.
Der Bahnhof ist heute noch aktiv, allerdings (wie viele seiner Art im ländlichen Amerika) stark in die Jahre gekommen und nur wenig genutzt.
Für Touristen ist er jedoch hoch interessant, da der Großteil der durch Mother Road führenden Strecke unterirdisch verläuft, was für die damalige Zeit unfassbar selten war. Dazu kam es unter anderem aus Platzgründen, Probleme mit Grundrechten, sowie der Beschaffenheit und Stabilität des Bodens.

Bahnhof Frontale.png

Frontalansicht auf den Bahnhof von den Gleisen aus gesehen.

Bahnhof Collage 1.png


collage 4.png

Verschiedene Ansichten auf die Bahnhofsanlage.

Zusammenfassende Betrachtung:
Nun folgt die übliche Analyse zum Baustil und sonstigen Besonderheiten der Bahnhofsanlage:

Der Bahnhof ist wohl das Szenenbild, welches am wenigsten "zusammenhängt". Er setzt sich aus wenigen (für ein Szenenbild) großen Gebäuden zusammen und wirklich zusammengehörig wirken sowieso nur das Gleisbett & die beiden wesentlichen Gebäude der Anlage, das Hauptgebäude und der Lokschuppen.
Das führt letztendlich dazu, dass die Anlage etwas "unnötig groß" wirkt. Generell bräuchte man eigentlich wirklich nicht so viel Platz und Gebäude für einen Kleinstadtbahnhof, an sich hätten Gleisbett und die beiden Hauptgebäude auch schon gereicht, der Rest ist zwar auch "ganz gut" und es erzeugt ein stimmiges Gesamtbild, allerdings hätte ich das ganze nicht wirklich gebraucht und es mehr oder weniger nur noch hinzugefügt, da ich den Platz für einen Bahnhof abgesteckt hatte und den nun auch irgendwie nutzen musste, weshalb ich allerlei Gebäude dazu dichtete, wie ein riesiges Haus mit Schlafsaal, ein Gebäude welches so eine kleine Stadt ohne viel Durchgangsverkehr, eigentlich echt nicht braucht. Aber naja, es tut dem ganzen schon keinen Abbruch und der ein oder andere kennt es vielleicht vom eigenen örtlichen Bahnhof, dass die Anlage aus vielen kleinen verstreuten Gebäuden besteht.

Bezüglich Baustil fällt extrem auf, wie sehr ich beim Bau dieser Anlage mit neuen Dingen experimentiert habe. Ich versuchte vom ewig gleichen
Eichen+Fichte-Look wegzukommen und probierte neue Kombinationen mit Ziegeln, verschiedener Keramik und dem Verwenden von mehreren, unterschiedlichen Holzarten gleichzeitig aus. Diese Erweiterung der Blockpalette hat mir auf jeden Fall gut getan und auch den Gebäudeformen am Bahnhof sieht man an, dass ich Lust auf etwas neues hatte. Der Bahnhof war also eine Art "Testgelände" und er strotzt nur so von neuen Konzepten, die meinen Baustil nachhaltig beeinflusst haben. Das zu diesen neuen Konzepten auch die furchtbare bunte Inneneinrichtung mit grellen Farben und zufällig platziert wirkenden Gegenständen zählt, ist leider ein ziemlich düsteres Kapitel dieser ganzen Geschichte...;)

Auch in Sachen Planung wurde hier mal wieder etwas ziemlich deutlich:
Gebäude, die ich vorher im Kreativmodus vorbaute, wie das Hauptgebäude und der Lokschuppen, waren überraschenderweise sehr viel besser als Gebäude bei denen ich einfach drauf los baute und mich immer spontan entschied wie es weitergehen sollte. Wie das wohl sein kann?!
Zu dieser Zeit wurde mir also endgültig klar, dass ich ab sofort die großen und wesentlichen Gebäude vorplanen sollte, was zu deutlich größerer Zufriedenheit nach dem Bau führen würde. Diese Vorplanung war allerdings auch nur noch bei 2 Gebäuden der Anlage der Fall, den Rest baute ich Freihand.

Abschließend kommt jetzt noch kurz was zu der Tunnelanlage der Spielerbahn. Ich baue eigentlich echt nicht gerne unterirdisch, der Hauptgrund dafür ist, dass man das ganze ja nicht direkt sieht, man also oftmals "nicht wirklich etwas davon hat". Deshalb baue ich auch sehr selten große Dinge unter der Erde, das meiste was ich sonst unterirdisch baue sind kleine Keller als Dekoration für Gebäude, aber das wars dann auch. Entsprechend besonders ist es, wie viel ich für die Bahnstrecke unterirdisch gebaut habe. Ich bin damit aber auch sehr zufrieden, vor allem die verschiedenen "Zwischenstationen" gefallen mir sehr gut, da ich mich dort mal so richtig mit Dekoelementen austoben konnte.

Persönliche Bewertung:
Der Bahnhof ist ähnlich alt wie die Sägemühle und dennoch bin ich sehr viel zufriedener mit ihm. Das hat zum einen den Grund, dass er in weniger, dafür weitaus größere Einzelgebäude aufgeteilt ist, was den jeweiligen Bauwerken schonmal viel mehr "Platz zum Atmen" gibt. Dazu kommt aber natürlich auch der Fakt, dass sich mein Baustil in dieser kurzen Zeit enorm weiterentwickelt hat. Die Anlage ist also schon weitaus ausgereifter als die meisten vorherigen Projektteile, weshalb sie mir bis heute noch recht gut gefällt. Negative Punkte gibt es allerdings auch ein paar, zum einen die unfassbar schreckliche Einrichtung, die ich mir zu dieser Zeit zusammengewürfelt habe, aber auch die überdurchschnittlich hohe Menge an "Filler-Gebäuden", welche die Anlage unnötig vergrößern, verschlechtern das Gesamtbild etwas. Trotzdem ist der Bahnhof bis heute ein ziemlich solider Teil des Projektes, zudem hat er den besonderen Faktor, dass er Teil einer Spielerbahn ist, was das ganze zusätzlich aufwertet: 7,5/10
 
Regionszusammenfassung #8: Bahnhof

Besteht aus:

1. Bahnhofstor
2. Hausmeisterschuppen am Bahnhof
3. Schlafbaracke am Bahnhof
4. Multifunktionshaus am Bahnhof
5. Lagerschuppen am Bahnhof
6. Das Bahnhofshauptgebäude
7. Der Lokschuppen
8. Gleisanlage des Bahnhofs
9. Unterirdische Spielerbahn
10. Der Bahnhof von Mother Road

1. Bahnhof map.png

Die Bahnhofsregion aus der Luft.

Fläche: ca. 70 x 60 Blöcke

Ebenfalls eine ziemlich alte Region, denn auch wenn manche Tunnelteile erst 2022 entstanden sind, so ist die gesamte überirdische Anlage bereits 2019 erbaut worden. Aber trotz ihres Alters sieht man bereits deutliche Verbesserungen meines Baustil, dafür hat unter anderem auch die Tatsache gesorgt, dass ich mich für den Bau eines offiziellen Bahnhof an einer Serverstrecke besonders ins Zeug legen wollte.
Die Region ist sehr zusammenhängend gestaltet, jedes einzelne Gebäude zählt zum "Szenenbild Bahnhof", trotzdem ist die Region aber das Szenenbild, welches am wenigsten als solches wirkt, da es aus großen Einzelbauwerken besteht, statt aus vielen kleinen, welche teilweise direkt ineinander übergehen, wie beispielsweise bei der Sägemühle.

Mit 70 x 60 Blöcken Fläche zählt die Region zu den mittelgroßen Regionen und hat dafür auch eine angemessene Anzahl an Gebäuden.
Sie beherbergt 6 Gebäude, 2 Dekoelemente, wovon eins (Die Gleisanlage) besonders groß ausfällt und die unterirdische Bahnstrecke.
Hier ließ sich also schon der Trend erkennen, dass meine Gebäude immer größer wurden und ich in Zukunft statt vielen kleinen Hütten eher weniger Gebäude pro Fläche aber dafür dann eben größere und durchgeplante Häuser bauen würde.
Mein persönliches Lieblingsgebäude aus dieser Region ist das Bahnhofshauptgebäude, es ist einfach für seine Zeit schon ziemlich ausgereift, zudem leidet es im Gegensatz zu allen anderen Bauwerken der Region nicht an schrecklicher Inneneinrichtung.

Abschließende Bewertung:
Eine alte aber immer noch recht gelungene Region. Man sieht ihr definitiv in manchen Teilen das Alter an, aber sie ist eben schon weitaus ausgereifter als die meisten älteren Regionen. Der Baustil ist neu und experimentell, was die Region definitiv besonders macht und in vielerlei Hinsicht auch abhebt.

Bezüglich Platznutzung sehe ich die Anlage jedoch etwas fragwürdig. Das Areal ist eigentlich viel zu groß für einen Kleinstadtbahnhof, weshalb eigentlich schon der Vorderteil, bestehend aus Gleisbett, Lokschuppen und Hautgebäude, gereicht hätte. Deshalb sind die Gebäude im Hinterteil auch an sich etwas "unnötig", auch wenn sie teilweise wirklich groß ausfallen und generell gut ausgebaut sind. Ich wollte halt einfach den Bereich, welchen ich für den Bahnhof vorgesehen hatte, komplett nutzen, auch wenn das Rückblickend vielleicht etwas "too-much" war.
Trotzdem würde ich jetzt nicht wirklich sagen, dass der Platz verschwendet ist, wie es bei manch anderen der alten Regionen definitiv der Fall ist, da der "überschüssige" Platz am Bahnhof immerhin gut bebaut ist. Die Übergröße des HBFs führt auch zu der komischen Tatsache, dass man vom Ostausgang des Bahnhofs direkt den Friedhof betritt und 2 der großen Bahnhofsgebäude ihre Eingänge sogar oben am Friedhof haben.
Das ganze ist "storytechnisch" vielleicht etwas makaber und eine komische Begrüßung für ankommende Reisende...

Ein weiteres Problem, das beim Bahnhof (Wie später bei den wenigen anderen Regionen, die im Nordwesten meines Projektes liegen) erkennbar wird, ist das er irgendwie etwas abseits liegt, was ihn im Vergleich zu anderen Regionen und Gebäuden irgendwie etwas untergehen lässt. Er liegt eben nicht am Straßensystem, was alles verbindet und ist auch sonst einfach etwas weit ab vom Schuss (Auf diese Problematik gehe ich nochmal ausführlich ein, wenn ich bei den jeweiligen Regionen angelangt bin)
Immerhin ist er ja noch durch die Spielerbahn an die Außenwelt angeschlossen. Diese ist der Hauptantrieb für die Region und etwas das den Bahnhof von allen anderen Bereichen meiner Zone abhebt. Also, eine tatsächlich recht gut gealterte Region, die sogar einen praktischen Nutzen hat: 7,5/10
 
Gebäudevorstellungen #56: Route 66 Roadhouse

Region: Route 66
Bauzeitraum: Februar/März 2019

Story:
Ein kleine Raststätte, welche kurz vorm Stadtkern von Mother Road genau an der Route 66 liegt.
Das Roadhouse existiert bereits seit 1927 und hat bis heute noch für Besucher geöffnet, welche es mit seinem klassischen Retrocharme begeistert.

Roadhouse frontale.png

Ansicht auf das Gebäude.

Roadhouse doppel.png

Das Roadhouse von vorne, sowie von Innen.

Eine der bekanntesten Ansichten meiner Zone, es ist einfach die "Essenz" des Projektes: eine in die Jahre gekommene Wüstenstraße, umgeben von baufälligen Baracken und verschiedensten Touri-Fallen, inmitten von kargen Felsen und spärlicher Vegetation: die Route 66 eben. Aus diesem Grund befindet sich an der Straßenecke vor dem Roadhouse auch der Einstiegspunkt des Projektporters, welcher zu meinen Zonen führt. Es ist einfach ein wirklich passender erster Eindruck für mein Projekt und fängt den Kerngedanken perfekt ein, daher rührt auch direkt der Name der Region: "Route 66". Übrigens entstand diese Region schon etwas früher als die letzten, die ich vorgestellt habe. Die Route 66-Region entstand bereits Anfang 2019, es gibt hier also einen kleinen Sprung in der Timeline.

Das Gebäude ist ein (für die Anfang des Route 66 Projekts typischer) Bungalow mit Flachdach, breiter überdachter Veranda im Vorderteil, sowie einem einzigen großen Raum im Inneren. Im Außenbereich des Gebäudes befindet sich ein Sitzbereich, sowie das große blaue Werbeschild mit fetter "66" darauf.
Vorne am Gebäude finden sich zahlreiche Blechschild-Dekoelemente, aber auch eine große am Dach befestigte Neonreklame. Dort ist das Gebäude auch an die Überlandleitungen angeschlossen. Im Inneren befinden sich, in einem großen buntgefliesten Raum, ein großer Dinerbereich mit kleiner Küche, Theke und Sitzgelegenheiten.

Persönliche Bewertung:
Quasi das erste Gebäude der "Fortführung" des Areals, welches inzwischen der Seitenflügel ist. Es erinnert Schematisch noch sehr stark an seine Vorgänger
(Bungalow, Flachdach etc.), weist allerdings schon einige Neuerungen, wie den weitaus ausgereifteren Innenbereich, aber vor allem das große Werbeschild im Freien auf, welches inzwischen ja eine Art "Willkommensschild" für mein Projekt geworden ist. Zudem hatte ich in diesem Areal deutlich mehr Platz, ich konnte die neuen Gebäude also besser ausbauen und mir so auch mehr Raum für Details nehmen. Generell merkt man am Roadhouse schon langsam aber sicher die ersten deutlichen Verbesserungen meines Könnens (zum Bauzeitpunkt spielte ich etwas mehr als 1 Jahr auf UW) und ich finde wirklich, dass das Gebäude bis heute (bis auf wenige Mängel) noch sehr gut mithält: 7/10
 
Gebäudevorstellungen #57: Werkzeugschuppen an der 66

Region: Route 66
Bauzeitraum: Ende Februar 2019 (Original) Frühjahr 2023 (Neubau des Wasserturms)

Story:
Ein kleiner Werkzeugschuppen, er wird vor allem für schnelle Reparaturen an den Fahrzeugen von Durchreisenden genutzt.

Werkzeugschuppen an der 66.png

Frontalansicht auf das Gebäude.

Ebenfalls ein typischer Bungalow mit Veranda. Er ist mit Kisten vollgestopft und befindet sich direkt neben dem Roadhouse.
Dahinter befindet sich ein kleiner Wasserturm, welcher allerdings nicht mehr original ist. Die ursprüngliche Version war mir dann doch etwas zu veraltet, weshalb ich mich im Frühjahr dieses Jahres, als ich gerade an der angrenzenden Truckstop-Region baute, dazu entschied in abzureisen und neu zubauen.

Persönliche Bewertung:
Im Prinzip nur ein größer geratenes Dekoelement, nichts krasses eben, aber ein nettes Detail am Straßenrand: 2/10
 
Gebäudevorstellungen #58: Route 66 Garage

Region: Route 66
Bauzeitraum: Ende Februar 2019

Story:
Eine alte Scheune, welche 1927 mit dem Aufkommen von großen Mengen an Durchgangsverkehr durch die neuentstandene Route 66, zu einer
Autowerkstatt umfunktioniert wurde. Sie ist seither in Familienbesitz und hat auch heutzutage noch geöffnet.

Route 66 Garage.png

Frontalansicht auf das Gebäude.

Route 66 garage collage.png

Seitenansicht auf das Bauwerk, sowie ein Blick ins Innere.

Typischer Scheunenbau mit Runddach und überdachter Veranda. Auffällig ist, dass das Scheunendach (Wie es bei anderen Gebäuden dieser Art eigentlich immer ist) nicht übersteht sondern glatt in die Wände übergeht. Das Gebäude besteht, typisch für meine Anfangszeit auf UW, fast vollständig aus Holz. Auffällig ist hier zudem, dass ich viele verschiedene Holzsorten gleichzeitig benutzt habe, auch das habe ich so so früh eher selten getan.
Das Innere des Gebäudes besteht aus einem großen, zur Werkstatt umgebauten Scheunenraum, welcher durch einige erhöhte Stelzenplattformen, Lager und Arbeitsbereiche ergänzt wurde. Zentral steht die große Werkbank des Mechanikers, welcher sich in einem kleinen Thekenbereich im hinteren Teil der Anlage befindet, die Garage ist nämlich eins der wenigen Gebäude meines Projekts, das einen Villager beinhaltet.

Persönliche Bewertung:
Im Vergleich zu den umliegenden Gebäuden ein ganz schönes Monstrum: Die Garage ist irgendwie eins dieser Gebäude die trotz ihrer "Klobigkeit" und des veralteten Baustils, noch sehr gut abschneiden. So ist zum Beispiel das "Außengerüst" aus Stämmen, welches ich inzwischen immer als äußerste Hülle baue, direkt in die Wand eingelassen. Daher würde man eigentlich meinen, dass es dem Gebäude an Tiefe fehlt, allerdings schaffen es die nach innen gerichteten Treppen, das ganze irgendwie wieder auszugleichen. Auch das direkt ins Haus übergehende Dach sollte der Gewohnheit nach eher unfertig aussehen, aber auch hier finde ich es gelungen, auch da das ganze durch die übergangslose Rundung eher wie ein militärisches Rundgebäude wirkt, was doch sehr zum ganzen Retrosetting passt. Auch das Innere des Gebäudes ist für sein Alter ziemlich gelungen (Man bedenke, dass die "Einrichtung des Grauens" aus der Bahnhofsregion erst einige Zeit nach dieser entstand ;))
Also insgesamt ein wirklich gelungenes Gebäude, welches mir bis heute sehr gut gefällt: 7,5/10
 
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