irgendwie muß ich bei der os-discussion hier ein wenig drüber nachdenken, wie ich damals im informatikunterricht zwei apfel-verwöhnten leuten auf einem windoof-computer von 2005* langsam erklärte, was ein dateisystem ist, wie man dinge in einen ordner schiebt, was der unterschied zwischen rechtsklick, linksklick und doppelklick ist und daß man bildschirme von desktop-rechnern separat ausschalten kann. (gut, letzteres haben sie selbst rausgefunden. ich hab ihnen nur gezeigt, daß sie auf den gleichen knopf drücken müssen, damit der bildschirm nicht mehr schwarz ist und dann auch alles immer noch da ist, wenn mensch nicht noch andernweitig am pc rumgespielt hat.
*ja, wirklich von 2005. der article der localzeitung, die über die installation berichtet hat, hing eingerahmt an der wand. das papier war so vergilbt und gealtert, daß der article beim öffnen des rahmens wahrscheinlich zu staub zerfallen würde. 2005 war damals schon lange her, da war ich noch flüssig und habe noch keine computer bedient. später hab ich für eine präsentation, die ich in einer cloud hochgeladen hatte mit der idee, mich dann nur einzuloggen und losvortragen zu können, noch eine browserversion von einer mittelserieusen inofficiellen seite installiren müssen, die alt genug war, daß sie noch unter windows steintafel lief und gleichzeitig neu genug, daß webapps noch funktionirten. installationsschutz hab ich irgendwie umgangen, weiß nicht mehr genau wie, war aber einfach, sonst hätte ich es nicht geschafft. bisher habe ich in der zeitung nichts davon gelesen, daß die rechner erneuert wurden.
ich krieg übrigens immer noch theoretisch den automatischen vertretungsplan dieser schule per e-mail, obwohl ich längst nicht mehr hingehe. die seite zum abbestellen funktioniert nicht, mein spamfilter aber schon

der technische support der schulseite ist nur mit brief oder fax an die schulleitung zu erreichen. technik in schulen ist generell so ein ganz spannendes thema.
bei meiner jetzigen schule habe ich zugang zu einem in echtzeit actualisirten online-stundenplan, zu einem schulportal mit noten, anwesenheit und was nicht alles und zu einer schulinternen chatplattform. ich bin eine der ganz wenigen, die ihre bücher und arbeitsblätter noch auf papier haben, und wenn ich mal länger krank bin, kann ich jeden tag einzeln nachschauen, was gemacht wurde, hab alle arbeitsblätter und sonstige arbeitsaufrträge zum ausdrucken oder digital ausfüllen bereit, und wenn ich die sociale energie dafür habe, kann ich lehrkräfte irgendwas fragen oder mit einer kurzen nachricht mitteilen, wann ich wieder da sein werde und was ich in der zeit an stoff nachgeholt habe. so digital war ich nicht mal im homeschooling während covid, und ich muß sagen, es ist ein luxus.