Wer als letztes antwortet kriegt viel mehr als nur 128 Dias

das habe ich auf unbestimmte zeit zu bette gelegt :)
pausiert und batterien raus, allerding ist es noch am Leben und ich werde es bald wieder holen.
Danke für die Frage haha :D
 
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zur aussprache merke ich mal an, daß ey als langes i gesprochen wird, o immer wie u (lang oder kurz), u lang wie langes ü und kurz wie kurzes ö, å und ů wie o und y als konsonant wie j, als vokal wie dunkleres i (ы, falls das hilft) die kombinationen eå und eo werden wie jo und ju gesprochen, åu wie ou als diphtong. die consonanten sind meistens wie im deutschen, nur ist s immer stimmlos (ß), r vorne gesprochen, ȝ ist ein gehauchtes g, c wie ch in auch, z wie ž und j wie sch, þ wie stimmloses th, ð wie stimmhaftes th, hw etwa wie chv in chvíle (sehr hilfreich, ich weiß, gibt es aber nicht im deutschen), w wie englisches w, ðð wie etwas gelängtes stimmhaftes th und danach ein n.

die etwas seltsame aussprache liegt auch an der nicht-germanischen sprache rlûdifpatta, die in der umgebung gesprochen wird. dort gibt es dazu noch die laute ķ, ģ und ņ, die wie ť, ď und ň ausgesprochen werden, sowie den buchstaben ñ für ng. das ist dann die finnisch-inspirierte sprache, die ich erwähnt hatte.
wie kam es denn dann zu all diesen nicht ganz so naheliegenden ausspracheregeln? wie hat die schreibweise in Rlûdifpatta das beeinflusst und wie kam es in dieser sprache überhaupt erst dazu? (auch unabhängig von der aussprache, mehr zu deinen anderen sprachen wäre auch mega interessant)
 
also, im alten ruytnisch wurden die buchstaben noch etwa so wie im deutschen ausgesprochen, å und ů wurden noch wie a und u gesprochen. die beiden werden heute zwar gleich ausgesprochen, werden aber jeweils noch zu æ und u umgelautet. s ist stimmlos, weil es kein stimmhaftes s gibt, y wurde als buchstabe für j benutzt, ȝ ist im altenglischen mit uneinheitlichem lautwert bezeugt und ich hab das für den laut genommen, weil es dafür keinen buchstaben gab. da es keine zwei k-laute gibt, dafür aber zwei h-laute (ch und h), wird k für k verwendet und c für ch. ðð für thn hat sich durch lautverschiebung so entwickelt, das gleiche gilt für ey, åu, eå und eo. y für den yeru-laut war naheliegend. somit waren die buchstaben j, q, x und z nicht benutzt. die laute sch und sh, die sich danach aus c und ȝ entwickelt haben, wurden dann j und z geschrieben, q und x gibt es nicht, weil sie nicht gebraucht werden. übrigens gibt es davon noch dialekte, von denen vier eine eigene ortographie besitzen und zwei davon sogar eine grammatik, deren verben eher den tschechischen aspektpaaren nahe sind, als denen moderner germanischer sprachen. auch die haben so weniger naheliegende auspracheregeln, aber eben andere.

die sprache rlûdifpatta besitzt laute, die lateinisch geschriebene sprachen zum teil nicht haben, und besaß lange kein alphabet. die vokale entsprechen etwa den türkischen ohne das ö, jedoch gibt es auch langvokale, die allesamt nasaliert werden und daher mit tilde geschrieben werden. vier davon sind diphtonge, insgesamt gibt es die vokale a e i î o u û ã ẽ ãi ẽu õ ãu und õi. die consonanten haben bei plosiven, frikativen und nasalen vier statt drei artikulationsorte, die auch jeweils vollständig besetzt sind. neben des bilabilaren ortes mit b p v f m, des dentalen ortes mit d t r s n und des velaren ortes mit g k ȝ h ñ gibt es noch den palatalen artikulationsort, wo ebenfalls j und z für sch und sh benutzt werden, außerdem ģ ķ ņ. das r wird hier wie stimmhaftes s gesprochen, da es den laut r nicht gibt. y, w und l gibt es auch, die werden auch so geschrieben, dazu gibt es noch doppelkonsonanten, die lang gesprochen werden. die konsonanten werden so geschrieben, da man die verfügbaren buchstaben möglichst weit ausnutzen wollte, um möglichst wenige dazufügen zu müssen.

dann gibt es noch haïnwemtu, gesprochen [hɔː.in.wɛm.tyː], das auch o wie u, und dazu noch u wie ü spricht. haginwemtu gibt es eine feste silbenstruktur mit der form C{L(A)}V(C) mit C für einen consonanten, L für einen liquidus, A für einen approximanten, und V für den vokal. anstelle der consonanten darf auch ein liquid stehen, jedoch darf es keine liquidfolge am silbenanfang geben. ein vokal am silbenende wird lang gesprochen, ein einzelner consonant nach einem vokal gehört immer zur nächsten silbe. folgt einer offenen silbe ein consonantencluster, wird die silbe geschlossen, der vokal wird gekürzt und der erste consonant des clusters an die vorhergehende silbe gesetzt, so wie im autonym selbst. zum beispiel. die zur verfügung stehenden consonanten sind C={b p f d t ð g c h} [b p ɸ d t θ ɡ k h], die liquidi L={l m n q r s} [l m n ŋ r s], die approximanten A={j w} [j w] und die vokale V={a æ e i o u y} [ɔ a ɛ i u y ɯ].

nachtrag: statistikplanung läuft. geschätzte zeit bis fertigstellung: unbekannt.
liste an nichtbinæren clichés, die ich stand jetzt erfülle:
kurze, gefärbte haare: ja
neurodivergent: ja
sociale incompetence: ja
genuß von energy-drinks: ja
nerd: ja
fragwürdige rechtschreibung: ja
programmirkenntnisse: in arbeit
 
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