Dabei gibt es doch nicht wirklich einen Grund, derart aufgeregt zu sein. Wenn dein Tischnachbar nach vorne muss zum Präsentieren, dann bist du doch auch nicht so aufgeregt, eher im Gegenteil. Da bekommt man eher Bock auf Popcorn und lehnt sich entspannt nach hinten…Ich bin einfach zu aufgeregt dabei und verhaspel mich dann immer.
Im Normalfall wird ja niemand, der präsentiert, von den eigenen Klassenkameraden oder vom Lehrer übel angegangen und „in der Luft zerrissen“, daher kann man meist schon etwas lockerer im Kopf an die Sache rangehen.Präsentieren ist reine „Kopfsache“, denn man kann sich da auch tatsächlich „locker machen“ und auch hier hilft „üben“.
Das darf übrigens gerne auch humorvoll sein (wo es thematisch passt)!
Nehmt euch mal selber vorher dabei mit dem Handy auf und schaut euch das Ergebnis an. Zieht daraus Konsequenzen und setzt sie um, soweit es geht (ihr seid ja eure besten und härtesten Kritiker). Das habe ich leider erst am Ende der Uni gemacht und es hätte mir vorher mehr geholfen.
Zum Thema Körpersprache mal was Lustiges, was jeder schon mal so oder so ähnlich gesehen hat:
Video zu Körpersprache
Vera F. Birkenbihl war für mich eine richtige Offenbarung was humorvolles Präsentieren und Wissen vermitteln angeht (bitte mal selber googeln) — ich habe bei ihr schon Tränen gelacht.




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Als ich fertig war, hab ich während ich vorne stand nochmal Fragen zu dem Thema an die Klasse gestellt und diesmal haben es alle geschafft, die Fragen zu beantworten. Ich bin zu meinem Platz zurückgegangen und der Unterricht ging halbwegs normal weiter. In einer Pause kam dann der Lehrer nochmal zu mir und hat sich bedankt, dass ich Syllogismen so gut erklärt habe.