Wer als letztes antwortet kriegt viel mehr als nur 128 Dias

Ich bin einfach zu aufgeregt dabei und verhaspel mich dann immer.
Dabei gibt es doch nicht wirklich einen Grund, derart aufgeregt zu sein. Wenn dein Tischnachbar nach vorne muss zum Präsentieren, dann bist du doch auch nicht so aufgeregt, eher im Gegenteil. Da bekommt man eher Bock auf Popcorn und lehnt sich entspannt nach hinten… :) Im Normalfall wird ja niemand, der präsentiert, von den eigenen Klassenkameraden oder vom Lehrer übel angegangen und „in der Luft zerrissen“, daher kann man meist schon etwas lockerer im Kopf an die Sache rangehen.

Präsentieren ist reine „Kopfsache“, denn man kann sich da auch tatsächlich „locker machen“ und auch hier hilft „üben“.
Das darf übrigens gerne auch humorvoll sein (wo es thematisch passt)!
Nehmt euch mal selber vorher dabei mit dem Handy auf und schaut euch das Ergebnis an. Zieht daraus Konsequenzen und setzt sie um, soweit es geht (ihr seid ja eure besten und härtesten Kritiker). Das habe ich leider erst am Ende der Uni gemacht und es hätte mir vorher mehr geholfen.
Zum Thema Körpersprache mal was Lustiges, was jeder schon mal so oder so ähnlich gesehen hat:
Video zu Körpersprache

Vera F. Birkenbihl war für mich eine richtige Offenbarung was humorvolles Präsentieren und Wissen vermitteln angeht (bitte mal selber googeln) — ich habe bei ihr schon Tränen gelacht.
 
Dabei gibt es doch nicht wirklich einen Grund, derart aufgeregt zu sein.
Das weiß ich auch und das wird mir auch oft gesagt, nur das bringt irgendwie trotzdem nicht viel.
was für schmuck tragt ihr gerne
Keinen
und welchen überhaupt nicht gerne?
Jeden :pardon:

@MagicBookworm hat mich übrigens angesteckt, ich bin auch ein wenig krank. Ich hab diese Nacht schlecht geschlafen, obwohl ich eigentlich schon zu wenig Schlaf habe. Heute früh kam dann noch ein wenig Übelkeit dazu. In die Schule bin ich trotzdem, weil es noch nicht so schlimm war und ich die Deutsch-Präsentation hinter mich bringen wollte, welche auch ziemlich gut geklappt hat. Danach ging dann aber die Konzentration weg und ich bekam auch Kopfschmerzen. Deshalb war ich froh, dass die letzten beiden Stunden ausgefallen sind, ich nach Hause konnte und mich ausruhen konnte. Jetzt geht es schon wieder besser. Die Müdigkeit ist fast weg und die Kopfschmerzen sind auch nur noch leicht.
In der Englisch-Präsentation mit der Fernsehshow, die wir vorführen sollten, hab ich übrigens 14 Notenpunkte bekommen, also eine glatte 1. So gut war ich schon sehr lange nicht mehr. Wenn die eine freiwillige Note wieder gestrichen wird, stehe ich dann sogar auf 12 Notenpunkten, also einer 2+. Dabei war ich bis letztes Jahr ziemlich stabil auf einer 3.
Und in Informatik hab ich 15 Notenpunkte, was ich auch nicht gedacht hätte.
 
Das weiß ich auch und das wird mir auch oft gesagt, nur das bringt irgendwie trotzdem nicht viel.
meine therapeutin nennt das den unterschied zwischen emotionaler ebene und sachebene. in akuten paniksituationen hilft das zurückführen auf die sachebene zur deemotionalisierung nicht viel, eher bei anhaltender nervosität oder erwartungsängsten; oder auch bei depressionsverstärkern.
 
Wie alt ward ihr eigentlich, als ihr Fahrrad fahren gelernt habt?

Die meisten lernen es wohl im Kindesalter, so wie ich auch, mit vielleicht 4, 5 oder auch 6 Jahren.
Wer hätte gedacht, dass man euch einfach auf so ein "Wahnsinnsteil" setzt, euch anschiebt und... dann einfach loslässt (!) und euch "ins Verderben" rollen lässt?
Tja...
Manchmal muss man ins kalte Wasser hüpfen. Oder ihr werdet hinein geschubst.
Warum ist das so?
Weil eure Eltern (bzw. die Person, die euch angeschubst hat) euch das zugetraut hat, dass ihr es schafft und meistert (auch wenn ihr selbst noch gar nicht so weit im Kopf ward)!

Manchmal braucht man Impulse von Außen, manchmal braucht man jemand anderen, der einem klar macht: "Du schaffst das!"
Und:
Übung macht den Meister.
 
Es wurden ja schon recht viel gute Tipps zum Vortragen genannt, falls jemand aber noch irgendwelche Geheimtipps hat um z.B. einen niedrigeren Puls zu behalten - gerne her damit.
 
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Es wurden ja schon recht viel gute Tipps zum Vortragen genannt, falls jemand aber noch irgendwelche Geheimtipps hat um z.B. einen niedrigeren Puls zu behalten - gerne her damit.
atemtechniken funktionieren (begrenzt und logischerweise nicht, wenn du hyperventilierst). zum beispiel acht sekunden einatmen, acht sekunden halten, acht sekunden ausatmen, acht sekunden halten (acht sekunden sind zumindest die standardzeit, die zeit kann auch verkürzt werden, ich atme meistens sechs sekunden)
oder im sitzen vortragen, dann ist zumindest die sorge ums umkippen weg und bauchschmerzen und schwindel sind auch nicht mehr so schlimm.
oder gedankliche ablenkung (hat auch einen fachbegriff, den hab ich aber vergessen); eine technik dazu ist, sich einen ort auszudenken, an dem mensch sich sicher fühlt, den als wort (oder anfangsbuchstabe) auf einen zettel schreiben und dann zwischendurch drauf schauen. das soll zumindest funktionieren, bei dem hab ich keine erfahrungswerte.
einige sachen vorher vermeiden (verhindert es nicht, aber diese dinge können es verschlimmern): zu wenig schlaf (hust) oder körperliche erschöpfung; viel coffein; rollkragen, choker, enge ketten oder schale; kohlensäurehaltige getränke; kopfschmerzen (im zweifel eine tablette nehmen) oder verspannungen und zu dünne kleidung (ein bisschen zu dick ist nicht schlimm)
mehr fällt mir so spontan nicht ein.
 
oder gedankliche ablenkung (hat auch einen fachbegriff, den hab ich aber vergessen); eine technik dazu ist, sich einen ort auszudenken, an dem mensch sich sicher fühlt, [...]
Meditative Gedankenreisen helfen noch weiter, so wie diese hier:
Meditative Gedankenreise
Das ist eine Form von autogenem Training. Ich meine, unter "NLP" (neurolinguistische Programmierung) findet man Ähnliches.
Es gibt dazu unterschiedliche Ansätze, ein "imaginärer Safespace" gehört ebenfalls dazu.
Kommt wie immer darauf an, was dich besser anspricht und wie akut es ist.
Einige Krankenkassen bieten solche Kurse an.
 
Meditative Gedankenreisen helfen noch weiter, so wie diese hier:
Meditative Gedankenreise
Das ist eine Form von autogenem Training. Ich meine, unter "NLP" (neurolinguistische Programmierung) findet man Ähnliches.
meditative gedankenreise war der fachbegriff, der mir gefehlt hatte.
Ich hole mir jetzt Pizza.
ich hab heute mittag irgendwie aufeinmal pasta aglio e olio gecravet. vielleicht sollte ich langsam auch mal was essen.
 
was für schmuck tragt ihr gerne und welchen überhaupt nicht gerne?
Ich hab einen Ohrring, Armband (eigentlich Kettchen) und manchmal trag ich eine Halskette. Zu letzterer habe ich einen passenden Ring, aber der stört doch öfter. Im Laufe des Jahres werd ich mir noch ein Industrial (Piercing) stechen lassen.

Ich hab noch Pizza von gestern übrig, die gönne ich mir jetzt. ^^
 
Wie alt ward ihr eigentlich, als ihr Fahrrad fahren gelernt habt?
Etwa 5-6 Jahre.

Zum Thema Vorträge: (Soll jetzt echt kein Flex sein, ich kann nachvollziehen dass ihr Probleme damit habt. Fast der ganze Rest meiner Klasse hat große Probleme damit. Ich will nur meine persönlichen Erfahrungen zu dem Thema teilen ;))
Also, wir hatten heute in Ethik eine Art Exkurs zum Thema Logik. Als unser Lehrer am Anfang das Konzept des Syllogismus erklärt hat, haben meine Mitschüler auf die ersten seiner ziemlich einfachen Fragen zu dem Thema falsch geantwortet. Als ich mich dann gemeldet hab(Kontext: Wir sind ein Kurs mit 6 Schülern. Ich sitze vorne direkt seitlich am Lehrerpult und die anderen fünf sitzen nebeneinander in der letzten Reihe. Ich weiß in Ethik aus irgendeinem Grund so ziemlich alles und bin praktisch mit meinem Lehrer befreundet. Deswegen werde ich oft erst drangenommen, wenn niemand anderes die Antwort weiß), hab ich die Fragen richtig beantwortet und meinem Lehrer empfohlen, Mengendiagramme zur Erklärung des Konzepts einzusetzen. Er war zuerst der Meinung, dass die anderen es auch so verstehen würden. Als er dann aber ein Beispiel mit einer logisch falschen Konklusion gebracht hat, waren die anderen nur noch verwirrter. Ich empfahl ihm nochmal, Mengendiagramme zur besseren Verständlichkeit zu benutzen. Dieses Mal hat er dann zur Klasse gesagt, "So, [codecrafter09] kommt jetzt vor und erklärt uns das" und ich bin zur Tafel gegangen, hab Mengendiagramme gezeichnet und das Konzept erklärt. Im Prinzip hab ich ohne irgendwelche Vorbereitung oder Folien einen 10-minütigen Vortrag spontan vor meiner Ethikklasse gehalten. :D Als ich fertig war, hab ich während ich vorne stand nochmal Fragen zu dem Thema an die Klasse gestellt und diesmal haben es alle geschafft, die Fragen zu beantworten. Ich bin zu meinem Platz zurückgegangen und der Unterricht ging halbwegs normal weiter. In einer Pause kam dann der Lehrer nochmal zu mir und hat sich bedankt, dass ich Syllogismen so gut erklärt habe.

TL,DR: Ich hab in einem spontanem Vortrag meiner Ethikklasse ein Konzept erklärt, das mein Lehrer nicht geschafft hat zu erklären.
Das war jetzt nur ein Beispiel von heute, aber es spiegelt aus meiner Sicht meine "Haltung" zu Vorträgen vor der Klasse ziemlich gut wieder.
Deswegen hab ich die letzten Tage so wenig zu dem Thema gesagt.
 

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