dito.Bei mir sieht das mit der Empathie genau anderst herum als bei dir aus. Ich denke an erster Stelle an meine Mitmenschen und Stelle das Wohl der Allgemeinheit über mein eigenes. Deswegen sehe ich mich aber nicht als "besser" an, die Denkweise schadet mir eher öfters.
ich glaube, für sie dürfte ethik in der oberstufe so wirklich intéressant werden, weil es ab da mehr und mehr um philosophische formeln geht, mit der moral weniger ein bauchgefühl, sondern ein mit unterschiedlichen ansätzen und ergebnissen (eindeutigkeit exisitert in geisteswissenschaften nunmal nicht) logisch begründbares entscheidungsinstrument wird, für das weniger réales hineinversetzen in die situation notwendig ist, als mehr argumentationsfähigkeit, analyse und abwägen von werten. kantianische pflichtethik etwa hat nicht viel mit bauchgefühl zu thun und auch nicht zwangsläufig mit empathie, sondern eher mit dem zusammenbringen und abwägen von vollkommenen und unvollkommenen pflichten, und eben mit textverständniß und logik.Ich finde deine Aussagen sehr interessant, weil es so klingt, als würde ethisches Denken Empathie vorraussetzen.


)