Wer als letztes antwortet kriegt viel mehr als nur 128 Dias

Nachhohlen von den Sachen welche wir im Rest des Unterrichts nicht geschaft haben, zusammen mit Organisation.
Leider, ich fand die wenigen Stunden in denen wir uns damit beschäftigt haben sehr interessant ^^
Das ist schade. Ethikunterricht benoetigt aber auch einen kompetenten Lehrer, hatte bisher 3, 2 sehr gute und einen... nicht so guten, nett ausgedrueckt.
 
Dann kann ich diesen Tag leider nicht feiern oder muss hoffen, dass schnell einer wächst..! :D
 
Darf ich fragen wieso? Wie sieht denn bei euch der Ethikunterricht aus?
Die ersten zwei oder drei Jahre am Gymnasium ist Ethik fast immer ausgefallen, da es keinen Lehrer gab. Wenn wir mal eine Vertretungsstunde hatten, war der Unterricht immer etwas irgendwie "generisches" wie z. B. "Stell dir vor du bist auf einer einsamen Insel...", "Male ein Bild von dir und deinen Wünschen/Interessen/etc.", "Dein*e Freund*in macht dies, wie gehst du mit der Situation um", so etwa in der Art. Ich hab damals eben nicht wirklich verstanden, warum man über solche fiktiven Szenarien spricht. Deswegen mochte ich Ethik in dem Zeitraum überhaupt nicht.

Als wir dann in der 7./8. Klasse(war so ein ziemlich glatter Übergang von "fällt dauernd aus" zu "findet wöchentlich statt") einen Lehrer bekommen haben, haben wir zum ersten Mal die Themen im Schulbuch bearbeitet. Es waren aber immer noch größtenteils moralische Dilemma oder Analysen von fiktiven Situationen, die ich nicht so wirklich interessant fand. Insgesamt war ich gut in dem Ganzen, es hat mich aber nicht interessiert und ich konnte nicht nachvollziehen warum man das in der Schule macht. Mitte der 10. Klasse wurde es etwas interessanter mit Philosophie, aber mir kam es immer noch sinnlos vor.

Woran das vermutlich liegt:
Ich habe praktisch keine Empathie gegenüber anderen Leuten, egal ob Familie, Freunde oder andere. Deswegen hab ich die moralischen Dilemma aus dem Unterricht immer nur auf Basis der Kriterien im Buch bewertet. Zudem bin ich der egoistischste Mensch, den ich kenne, weswegen ich bei Szenarien, in denen man irgenwie andere mit einbeziehen sollte bei irgendwas, nie verstanden habe, warum man sich um die Standpunkte anderer Leute kümmern sollte.

Hatet mich oder so :pardon:
 
Die ersten zwei oder drei Jahre am Gymnasium ist Ethik fast immer ausgefallen, da es keinen Lehrer gab. Wenn wir mal eine Vertretungsstunde hatten, war der Unterricht immer etwas irgendwie "generisches" wie z. B. "Stell dir vor du bist auf einer einsamen Insel...", "Male ein Bild von dir und deinen Wünschen/Interessen/etc.", "Dein*e Freund*in macht dies, wie gehst du mit der Situation um", so etwa in der Art. Ich hab damals eben nicht wirklich verstanden, warum man über solche fiktiven Szenarien spricht. Deswegen mochte ich Ethik in dem Zeitraum überhaupt nicht.

Als wir dann in der 7./8. Klasse(war so ein ziemlich glatter Übergang von "fällt dauernd aus" zu "findet wöchentlich statt") einen Lehrer bekommen haben, haben wir zum ersten Mal die Themen im Schulbuch bearbeitet. Es waren aber immer noch größtenteils moralische Dilemma oder Analysen von fiktiven Situationen, die ich nicht so wirklich interessant fand. Insgesamt war ich gut in dem Ganzen, es hat mich aber nicht interessiert und ich konnte nicht nachvollziehen warum man das in der Schule macht. Mitte der 10. Klasse wurde es etwas interessanter mit Philosophie, aber mir kam es immer noch sinnlos vor.

Woran das vermutlich liegt:
Ich habe praktisch keine Empathie gegenüber anderen Leuten, egal ob Familie, Freunde oder andere. Deswegen hab ich die moralischen Dilemma aus dem Unterricht immer nur auf Basis der Kriterien im Buch bewertet. Zudem bin ich der egoistischste Mensch, den ich kenne, weswegen ich bei Szenarien, in denen man irgenwie andere mit einbeziehen sollte bei irgendwas, nie verstanden habe, warum man sich um die Standpunkte anderer Leute kümmern sollte.

Hatet mich oder so :pardon:
Das ist spannend. Sind dir andere Menschen wichtig? Bzw. was bedeuten andere Menschen für dich?
 
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hast du nur bei scénarien aus dem ethikunterricht keine empathie oder generell?
Ich dachte das wäre klar. Generell.
letzeres wäre doch eher schlecht, oder nicht?
Ja, das hab ich mir auch gedacht.
Sind dir andere Menschen wichtig? Bzw. was bedeuten andere Menschen für dich?
Mir sind andere Menschen eben nur objektiv gesehen wichtig. Zum Beispiel sind mir meine irl Freunde wichtig, damit ich bei Gruppenarbeiten jemanden habe, mit dem ich zusammenarbeiten kann, aber mir ist irgendwie komplett egal, wie es ihnen geht oder wie sie sich fühlen. Außerdem wäre es mir egal, wenn einem irgendetwas zustoßen würde.
 
Ich dachte das wäre klar. Generell.
war es aus der ausdrucksweise eigentlich auch, ich kann nur nicht lesen.

Mir sind andere Menschen eben nur objektiv gesehen wichtig. Zum Beispiel sind mir meine irl Freunde wichtig, damit ich bei Gruppenarbeiten jemanden habe, mit dem ich zusammenarbeiten kann, aber mir ist irgendwie komplett egal, wie es ihnen geht oder wie sie sich fühlen. Außerdem wäre es mir egal, wenn einem irgendetwas zustoßen würde.
also perfekter egocentrismus? da ist kant aber gar nicht einverstanden. :pardon:
jenseits dessen, das ist intéressant. ich habe dazu jetzt schon ein paar hypothesen für den grund, die vermutlich aber schall und rauch sind. außerdem würde ich behaupten, daß das nicht unbedingt schlecht sein muß, solange du nicht böswillig handelst. das fängt bei der etwas verhaßten frage nach dem werten befinden an, die übrigens echt anstrengend ist leuten abzugewöhnen.

der hauptgrund, den ich da sehe, ist aber ehrlichkeit, da ich annehme, daß du, weil du entsprechend keinen grund dazu hast, andere nicht aus höflichkeit oder sorge anlügst, was eine eigenschaft ist, für die ich mein:e partner:in und meinen vater bewundere und mich für das fehlen dieser eigenschaft verachte; und daß du das auch auf deine thaten erstreckst, also tust, was dir zum vortheil gereicht oder (im idéalfall) utilitaristisch betrachtet zur allgemeinen verbessung ohne rücksicht auf die irrationnalité anderer beiträgt.

andererseits fehlen dir so anscheinend enge emotionale bindungen zu anderen menschen, da du diese wohl nicht aufbauen kannst. auch das muß nicht zwingend schlecht sein, wenn du das nicht brauchst, was mich aber wundern würde, wessen logische conséquence nun wieder etwas besorgt.

so ein paar sehr dumme gedanken meines nicht allzu leitungsfähigen gehirns dazu
 
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Ich dachte das wäre klar. Generell.

Ja, das hab ich mir auch gedacht.

Mir sind andere Menschen eben nur objektiv gesehen wichtig. Zum Beispiel sind mir meine irl Freunde wichtig, damit ich bei Gruppenarbeiten jemanden habe, mit dem ich zusammenarbeiten kann, aber mir ist irgendwie komplett egal, wie es ihnen geht oder wie sie sich fühlen. Außerdem wäre es mir egal, wenn einem irgendetwas zustoßen würde.
Wow! Ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der so "tickt" wie du. Danke für deine ehrlichen Worte!
War das schon immer so bei dir oder hat sich da über die Jahre etwas verändert?
Hast du Geschwister? Wäre es dir bei ihnen auch egal, wenn ihnen etwas zustöße (oder deinen Eltern?)?
Ich kann darin, ähnlich wie @Sparktr schreibt, auch Vorteile erkennen, stelle mir den täglichen, zwischenmenschlichen Kontakt allerdings als sehr schwierig vor.
Bist du dann manchmal von "Gefühlskram" genervt?
 

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