Manche Studiengänge bringen den Umgang mit Gefahrengütern mit sich. Radioaktive Substanzen, flüchtige Chemische Stoffe, Gase unter Hochdruck, Flüssigstickstoff, "haushaltsübliche" Hochspannung, und ähnliches habe ich schon "benutzt". Alles davon jedoch in eher geringem Umfang und von der Gefählichkeitsstufe in etwa wie eine haushaltsübliche Pfanne mit Öl am Rauchpunkt: Wenn du was dummes machst, besteht die Möglichkeit übler Verletzungen, aber es bringt dich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um. Das meiste Gefahrgut ist nicht gefährlicher als viele Alltagsgegenstände, ihre Gefahren sind nur "unsichtbar" oder der Umgang mit Unfällen "unintuitiv". Manche benötigen etwas Schutzausrüstung oder Schutzvorkehrungen, aber diese belaufen sich oft auch "gute Belüftung" oder "Handschuhe, Atemmaske, und Augenschutz". Eklig wird es, wenn sowas nicht ausreicht, wenn spezielle Lagerung notwendig und schwere Schutzausrüstung verpflichtend ist, oder unmittelbare Gefahr für Leib und Leben oder Umwelt und Umfeld besteht. Mit solchem Gefahrgut hatte ich jedoch noch nicht zu tun.