Lag

Lags erkennen und beheben

Client-Lag


Eine niedrige Bildrate (fps = frames per second, Bilder pro Sekunde) wird auch oft als Lag bezeichnet, obwohl das nicht an einer verzögerten Datenübertragung, sondern an der mangelnden Leistungsfähigkeit deines Computers liegt.

Erkennung: Das Spiel ruckelt. Die Bildrate ist unter 25 fps, oder bricht ständig stark ein. Andere Spieler auf dem Server haben dein Problem nicht. Außerdem tritt das Problem bei dir auch im Einzelspielermodus auf.
Grund: Dein Computer ist durch die Berechnungen des Spiels überlastet.
Testen: In Minecraft kannst du mit F3 die fps oben links sehen. Mit Alt-F3 siehst du sie als laufendes Diagramm. Je größer die fps, desto besser. (Mehr zu F3 steht im Minecraft Wiki unter Debug-Bildschirm).
Vom Unlimitedworld-Server erhält dein Client einen ständigen Datenstrom, den er als Bild anzeigt. Je schöner das Bild und je mehr Details darin zu sehen sein sollen, desto länger dauert die Berechnung für jedes Bild. Die Geschwindigkeit der Bildberechnung hängt von der Leistungsfähigkeit deines Computers ab. Je schneller der Prozessor (CPU) und je größer der Hauptspeicher (RAM), desto besser. Bevor du aber über den Kauf eines neuen Computers nachdenkst, solltest du zuerst die Signallaufzeit testen (siehe Internet-Lag im nächsten Abschnitt), denn daran kann auch der beste Computer nichts ändern.
Gegenmaßnahme: Entlaste deinen Computer:
  • Schließe alle anderen Programme. Am besten startest du deinen Computer neu und lässt nur Minecraft laufen, kein anderes Programm.
  • Nimm in Minecraft alle grafischen Zusatzbelastungen heraus: schalte hochauflösende Ressourenpakete, Shader und Mods ab.
  • Minimiere in Minecraft die Grafikeinstellungen:
    • Vollbild ausschalten,
    • Sichtweite auf 6 oder weniger Chunks,
    • Grafikmodus auf Schnell statt Schön,
    • Weiche Beleuchtung ausschalten,
    • Partikel minimieren.
  • Installiere die Mod OptiFine. Das ist ganz einfach und speziell für die Beschleunigung der Minecraft-Grafik gedacht. Details stehen weiter unten im Abschnitt "OptiFine".
  • Weise dem Spiel mehr Hauptspeicher zu. Details stehen weiter unten im Abschnitt "Mehr RAM".

Internet-Lag


Erkennung: Bei einem echten Lag ist die Bildrate okay und die Darstellung der Umgebung weiterhin flüssig. Aber du siehst seltsame Verzögerungen bei deinen Aktionen:
  • Beim Abbau von Blöcken hörst du das Zerstörgeräusch, aber der Block bleibt stehen. Erst nach einer Verzögerung (Lag) verschwindet er und sein Drop erscheint. Manchmal ist die Verzögerung so stark, dass eine Pause entsteht, wodurch der Block gar nicht abgebaut wird. Obwohl du schon das Zerstörgeräusch gehört hast, bleibt der Block auf dem Server stehen, und du musst ihn nochmal abbauen.
  • Wenn ein anderer Spieler mit dem Boot oder der Lore fährt, siehst du ihn bei verzögerter Datenübertragung (Lags) an einer Stelle, an der sich kein Fahrzeug mehr befindet. Er schwebt dann sitzend in der Luft, obwohl das Boot oder die Lore schon weiter gefahren sind.
Grund: Die Datenleitung zwischen deinem Computer und dem Unlimitedworld-Server ist irgendwo überlastet. Je nach dem Ort der Leitungsüberlastung können andere Spieler auf dem Server dasselbe Problem haben, z. B. wenn sie in deiner Nachbarschaft wohnen.
Testen: In Minecraft siehst du in der Serverliste für jeden Server rechts einen grünen Balken. Fährst du mit der Maus darüber, siehst du den Ping zu genau diesem Server in Millisekunden (ms). Im Spiel kannst du auch den Befehl /ping benutzen. Je kleiner der Ping, desto besser.
Der Ping gibt die Zeit in an, in der eine Anfrage von dir zum Server gesendet und die Antwort von dir empfangen wird. Bei einem Ping über 100 bist du bereits im merkbar langsameren Bereich. Bei gleichzeitigem Download kann es auch zu Pings von 1000 Millisekunden und höher kommen.
Um zu erfahren, wo es auf der Strecke zwischen deinem Computer und dem Unlimitedworld-Server (der in einem Rechenzentrum in Frankreich steht) zu Verzögerungen kommt, drückst du unter Windows die Windows-Taste + R und gibst in dem kleinen Ausführen-Fenster das Programm cmd ein. Ein schwarzes Fenster öffnet sich, wo du den Befehl tracert uwmc.de eingibst. Beim Mac wählst du den Menüpunkt Anwendungen > Utilities > Netzwerk > Traceroute und gibst dort uwmc.de ein. Dann siehst du jede Teilstrecke der Datenübertragung mit ihrem Ping.
Gegenmaßnahme: Entlaste die Datenübertragung:
  • Nutze eine Kabelverbindung, WLAN ist langsamer.
  • Beende alle anderen Internetaktionen: Kein Download, kein YouTube, kein Internetradio, kein Skype, kein TeamSpeak etc.
  • Achte bei einem Familien-Netzwerk (LAN) darauf, dass du möglichst alleine im LAN bist. Wenn andere Familienmitglieder skypen oder Videos streamen, belastet das die gemeinsame Datenleitung.
  • Auch die Uhrzeit kann einen Einfluss haben: Zu bestimmten Zeiten wird das Internet in bestimmten Gebieten langsamer, weil dort alle gleichzeitig surfen (Datenstau).
  • Verringere die Datenmenge zwischen Client und dem Unlimitedworld-Server, indem du die Sichtweite in den Minecraft-Grafikeinstellungen verkleinerst. Wenn weniger zu sehen ist, fordert der Client vom Server weniger Daten an. Damit der Server nicht durch Client-Anfragen überlastet wird, sendet er von sich aus nur Daten für eine Sichtweite von maximal 8 Chunks. Stellst du die Sichtweite höher ein, siehst du trotzdem nicht mehr von der Welt. Eine höhere Sichtweite ist nur für den seltenen Fall nützlich, wenn du auf einem sehr hohen Turm stehst und den Boden sehen willst.

Server-Lag


Erkennung: Das Spiel läuft flüssig (hohe fps), die Datenübertragung ist schnell (niedriger Ping), aber trotzdem zeigt das Spiel dieselben Verzögerungen, wie beim Internet-Lag. Alle Spieler in derselben Server-Welt sind davon betroffen.
Grund: Der Server dieser Welt ist überlastet, weil er zu viel berechnen muss.
Testen: Die Serverbelastung kann nur das Serverteam sehen, das die Leistung ständig überwacht. Als Spieler erkennst du das Problem nur, wenn du die anderen beiden Fälle mit Sicherheit ausschließen kannst.
Das Spiel arbeitet taktweise. Bei jedem Takt passiert etwas: Tiere bewegen sich, Pflanzen wachsen, Laub zerfällt etc. (Details stehen im Minecraft Wiki unter Tick). Jeder Tick dauert 50 Millisekunden. Wenn der Server alle Aktionen innerhalb dieser Zeit abarbeiten kann, erreicht er er den Maximalwert von 20 Ticks pro Sekunde (tps). Muss er jedoch zuviele Aktionen pro Tick abarbeiten, braucht er länger als 50 Millisekunden und die tps sinken.
Hauptproblem sind dabei die Objekte: Tiere, Spieler, Bilderrahmen, Drops, Boote, Loren etc. Die meisten Objekte spielen mengenmäßig keine Rolle (Drops zerfallen nach kurzer Zeit, Loren und Boote gibt es nicht so viele). Aber Tiere können in sehr großen Mengen vorkommen. Wenn jeder Spieler 100 Tiere auf seiner Zone hätte, müsste der Server mit jedem Tick die Positionen von Millionen Tierbewegungen berechnen, obwohl die meisten Tiere überhaupt nicht zu sehen sind, weil sie in einem Stall stehen. Ein anderes Problem sind Redstone-Schaltungen und Trichter, weil der Server diese mit jedem Tick überprüfen muss.
Gegenmaßnahme: Hilf mit, den Server zu entlasten:
  • Habe möglichst wenig Tiere. Darum ist die Tierzahl auch begrenzt (siehe Tierregeln 2.2).
  • Die Tiere als solche sind gar nicht das Problem, sondern ihre Bewegungen. Für den Server ist es eine große Belastung, wenn sich die Tiere in einer engen 2×2-Grube ständig hin- und herschieben oder wenn sie endlos im Wasser herumhüpfen. Daher benötigen Tiere genügend Platz. Am besten für den Server sind jedoch Hunde oder Katzen, wenn diese still sitzen und sich nicht bewegen.
  • Auch Bilderrahmen sind Objekte, die der Server gesondert verwalten muss. Daher ist es gut für den Server, wenn du möglichst wenig davon hast.
  • Mit jedem Tick berechnet der Server alle Änderungen in Redstone-Schaltkreisen. Clocks (Taktgeber) sind eine Dauerbelastung für den Server und daher bei Nichtgebrauch abzuschalten. Aus demselben Grund sich auch vollautomatische Farmen verboten, die dauerhaft ohne Anwesenheit eines Spielers laufen.
  • Dasselbe gilt für Item-Transporte: Sie sollen nicht dauerhaft laufen, sondern nur, wenn sie von einem Spieler aktiviert werden. Besser ist es, wenn bei der kompletten Konstruktion so wenig wie möglich passiert. Und am besten ist es, wenn der Transportmechanismus nicht mit einem Schalter manuell ein- und ausgeschaltet werden muss, sondern wenn er sich nach getaner Arbeit von selbst ausschaltet.
  • Nutze möglichst wenig Trichter, weil der Server ständig überprüft, ob sie neue Gegenstände einsammeln müssen.

OptiFine



OptiFine ist eine Spiel-Modifikation, die die Bilddarstellung (Rendering) von Minecraft optimiert und damit zu einer höheren Bildrate (mehr fps) und weniger Client-Lags führt. Außerdem fügt sie einen Zoom und Funktionen hinzu, die viele Ressourcenpakete nutzen und die man nur mithilfe von OptiFine sehen kann (z. B. Kreaturen- und Blockvarianten). Schließlich ist auch eine Shadermod integriert, die das bequeme Einschalten und Konfigurieren von Shadern ermöglicht.

Installation

Die Installation ist sehr einfach, da OptiFine einen Installer hat und mit einem Klick installiert ist. Zuvor musst du Minecraft einmal gestartet haben, damit es in der gewünschten Version überhaupt existiert.
  1. Lade dir auf der offiziellen Webseite die neuste, zu deiner Minecraft-Version passende, OptiFine-Version herunter. Tipp: Wenn du auf "mirror" klickst, kommst du zu einem werbefreien Download.
  2. Jetzt hast du den Installer heruntergeladen, ihn kannst du einfach mit einem Doppelklick starten. Wähle nun den Knopf "Install". Fertig, OptiFine wurde installiert.
  3. Wähle im Minecraft Launcher das Profil "OptiFine", falls dieses nicht schon standardmäßig ausgewählt wurde, und starte das Spiel.

Einstellungen zur Beschleunigung des Spiels

Grundsätzlich ist jetzt schon deine Performance besser, da das bessere Rendering von OptiFine zum Einsatz kommt. Mit den richtigen Grafikeinstellungen kannst du die Bildrate noch weiter beschleunigen. Allerdings ist jeder Computer unterschiedlich, daher gibt es nicht "die" ultimativen Einstellungen. Jemand mit einem schlechten PC muss die Grafikeinstellungen stärker herunterdrehen, als jemand mit einem guten PC.

Wenn du in den OptiFine-Einstellungen mit der Maus über einen Menüpunkt fährst, erhältst du eine Erklärung. Weitere Informationen zu jeder Einstellung findest du im Minecraft Wiki unter OptiFine.

Grafikmenü: ESC > Optionen > Grafikeinstellungen
  • Graphikmodus: "Schnell". Bei "Schön" ist beispielsweise Laub teilweise durchsichtig.
  • Sichtweite: "8 Normal". Ist dein PC sehr schlecht, kannst du die Sichtweite noch weiter reduzieren.
    Die Zahl gibt an, wie viele Chunks du in eine Richtung siehst. Weil es vier Richtungen um dich herum gibt, ergibt das zusammen mit dem zentralen Chunk, in dem du stehst, eine Fläche von (Sichtweite + 1 + Sichtweite)² . Diese Fläche muss der Server ständig zum Client übertragen. Damit der Server nicht überlastet wird, liefert er maximal die Chunks für die Sichtweite 8. Eine höher eingestellte Sichtweite weitet daher nicht den Horizont, du kannst dann nur weiter in die Höhe oder Tiefe sehen.
    Je kleiner die Sichtweite, desto weniger Daten müssen übertragen werden, was dein Spiel beschleunigt:
    Sichtweite 8: 8+1+8 => 17×17 = 289 Chunks
    Sichtweite 7: 7+1+7 => 15×15 = 225 Chunks
    Sichtweite 6: 6+1+6 => 13×13 = 169 Chunks
    Sichtweite 5: 5+1+5 => 11×11 = 121 Chunks
    Sichtweite 4: 4+1+4 => 9×9 = 81 Chunks
    Sichtweite 3: 3+1+3 => 7×7 = 49 Chunks
    Sichtweite 2: 2+1+2 => 5×5 = 25 Chunks
  • Weiche Beleuchtung: "Aus". Bei "Maximum" wird ein realistischerer Schatten erzeugt.
  • Max Bildrate: "Unbegrenzt".
  • VBOs verwenden: Bei dieser Einstellung musst du testen, ob du mit "An" oder "Aus" mehr fps hast. Das unterscheidet sich je nach Hardware. Bei guten PCs ist meist "An" besser.
Untermenü Qualität:
  • Mipmap-Stufen: "Aus". Das Ändern der Einstellung kann das Spiel kurz hängen lassen. Tipp: Den Schieberegler nicht nach links ziehen, sondern einmal ganz links klicken.
  • Anisotropische Filterung: "Aus".
  • Antialiasing: "Aus".
Untermenü Details:
  • Wenn es die Einstellung Standard gibt, wird der Grafikmodus übernommen. Da du ihn auf "Schnell" gestellt hast, wird überall, wo "Standard" steht, "Schnell" genommen.
  • Wolken: "Aus".
  • Himmel: "Aus".
  • Sterne: "Aus".
  • Nebel: "Aus". Bildbeispiel: Hier.
Weitere Tipps:
Im Untermenü Animationen kannst du einzelne Partikel und Animationen ausschalten. Wenn bei dir der Regen zu Lags führt, kannst du hier nur die Regenpartikel auf "Aus" stellen und die restlichen Partikel noch behalten.

Mehr RAM

RAM ist der Arbeitsspeicherplatz deines Computers (auch Hauptspeicher genannt). Wenn dieser knapp wird, lagern die Programme Daten auf die Festplatte aus, was zu massiven Geschwindigkeitsverlusten führt. Deshalb kann es die Geschwindigkeit von Minecraft erhöhen, wenn du dem Spiel mehr Arbeitsspeicher zuordnest. Das funktioniert allerdings nicht immer, da es auf das Zusammenspiel der einzelnen Teile des Computers ankommt.

Wieviel Arbeitsspeicher besitzt mein Computer?


Unter Windows öffnest du den Ressourcenmonitor, indem du mit der Tastenkombination Windows-Taste + R das Ausführen-Fenster startest und dort resmon eingibst. Im Ressourcenmonitor zeigt der Reiter "Arbeitsspeicher" die RAM-Auslastung. Klickst du auf die Überschrift "Arbeitssatz", werden die speicherintensivsten Prozesse nach oben sortiert. Im Beispielbild zeigt die Grafik die RAM-Belastung nach Starten des Minecraft Launchers, des Spiels und einer Welt.

Weiter unten im Ressourcenmonitor (nicht im Bild) ist genau aufgeführt, wieviel Speicher dein Computer hat und wieviel er nutzen kann (32bit-Systeme können normalerweise nur 4 GB RAM nutzen, außer im BIOS ist "Memory Remapping" eingestellt. Welches System du hast, siehst du unter "Systemtyp", wenn du Windows-Taste + Pause drückst).

Minecraft mehr RAM zuweisen


Um Minecraft mehr RAM zuzuweisen, startest du den Launcher und klickst auf "Profile". Dort wählst du die "neueste Version" aus und klickst "JVM Argumente" an (JVM = Java Virtual Machine).

Interessant ist die erste Einstellung: -Xmx gibt das RAM-Maximum an. Standardmäßig ist es "1G", was 1 Gigabyte bedeutet (= 1024 Megabyte). Wenn dein Ressourcenmonitor noch viel freien Speicher anzeigt, kannst du den Wert bei -Xmx entsprechend erhöhen, z. B. auf -Xmx2G. Dann auf "Speichern" klicken, um die Änderung zu übernehmen.

Spieler-Limit

Wieviele Spieler können in einer Minecraft-Welt sein?
In der Java-Edition, um die es hier geht, können nur ca. 60 Spieler in einer Welt sein. Werden es mehr, wird das Spiel merklich langsamer. Das liegt daran, wie das Spiel programmiert ist. Vereinfacht gesagt, kann ein Minecraft-Server, der eine Welt verwaltet, nur einen Prozessorkern nutzen. Diese Einschränkung ist so tief im Programm verankert, dass man sie auch mit Plugins nicht ändern kann, man müsste das ganze Spiel neu schreiben.

Wieso können dann bei Unlimitedworld bis zu 300 Spieler online sein?
Die Spieler verteilen sich auf mehrere Welten: Hauptwelt, Farmwelt, Nether, Ende, Creative-Welt, Skin-Bauwelt, Minigame-Welt, Eventwelt. Auch die Hauptwelt besteht technisch aus mehreren Welten: Spawnzone, Zentralwelt, Randwelten. Selten sind mehr als 60 Spieler gleichzeitig in einer dieser Welten.

Warum können Minigame-Server über 10.000 Spieler haben?
Auch auf Minigame-Servern spielen immer nur wenige Spieler gemeinsam in einer Welt. Nicht nur jedes einzelne Minispiel des Servers, sondern auch jedes Level existiert dutzendfach als Welt, so dass gleichzeitig hunderte Spieler dasselbe Spiel spielen können, aber immer nur wenige Spieler gemeinsam in einer Welt sind. Diese Welten sind sehr klein, und es gibt dort nur wenige Tiere oder Monster, die der Minecraft-Server dieser Welt verwalten muss.

Wieso muss man sich nicht bei jedem Weltwechsel neu einloggen?
Jede Welt ist ein eigener Minecraft-Server, hat also ihre eigene Server-Adresse. Aber die Welten sind in einem Netzwerk zusammengeschlossen, das von einem zentralen Verteiler (Proxy) verwaltet wird. Die Software dafür nennt sich BungeeCord. Mit der Server-Adresse landet man beim Proxy, der die Spieler verteilt. Bei Unlimitedworld prüft der Proxy, wo man sich zuletzt ausgeloggt hat und verbindet einen mit dieser Welt. Möchte man die Welt wechseln, reicht das BungeeCord die Login-Daten weiter und verbindet den Spieler automatisch mit der gewünschten Welt. Das kann durch einen Knopfdruck geschehen oder durch das Durchlaufen des Niemandslandes in der Hauptwelt.

Was passiert, wenn einmal alle Spieler in dieselbe Welt wollen?
Das kommt nur bei einem Farmweltreset oder Eventstart vor. Um PvP-Mechaniken nicht zu stören, kann die Farmwelt nicht in mehrere Welten aufgeteilt werden. Mit trickreichen Anpassungen der Serversoftware, Optimierung des Serverprozesses und Umprogrammierung der Plugins können bei einem Farmweltreset deutlich mehr als 60 Spieler gleichzeitig in der Farmwelt sein (z. B. fließen dann Wasser und Lava nicht mehr). Über 200 Spieler sind dann möglich. Werden es aber deutlich mehr, würde der Server laggen. Besonders beim Farmweltreset, bei dem es auf Geschwindigkeit ankommt (wer tötet zuerst den Enderdrachen), würde das zu sehr stören. Daher gibt es ein Spieler-Limit.

Hilft mehr Arbeitsspeicher (RAM) auf dem Server?
Leider nein. Der Server ist bereits so gut konfiguriert, dass eine Erhöhung des Arbeitsspeichers nichts bringt. Mit über 200 Spielern in der Farmwelt hat sie nur 2,3 GB von insgesamt 128 GB RAM verbraucht.

Hilft ein schnellerer Server?
Das könnte nur bei einem Farmweltreset ein wenig helfen, wäre aber ansonsten überflüssig. Die Anmietung eines schnelleren Servers nur für dieses Event wäre zu teuer für die wenigen Stunden, in denen es etwas nützen könnte. Außerdem ist auch ein schnellerer Server irgendwann am Ende seiner Leistungsfähigkeit. Ein dauerhafter Umzug auf einen Server mit mehr CPU-Leistung ist nicht möglich, da solche Server mit den anderen wichtigen Parametern (RAM, Festplattenspeicher usw.) nicht unseren Anforderungen entsprechen.

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