Fotowettbewerb: Fortschritt

Mikard0

Serverteam
Buddy
13 Feb 2020
488
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1. Juli 2024 bis 14. Juli 2024



Das etwas andere Event! Anders als bisher, ist bei diesem Unlimitedworld-Event kein Minecraft-Skill vonnöten, um erfolgreich teilzunehmen, sondern Kreativität sowie ein künstlerisch visuell angehauchtes Auge.

Ihr kennt im Forum wahrscheinlich das Thema Screenshots vom Server / von Minecraft. Hier hat jeder Spieler die Möglichkeit, Screenshots aus dem täglichen Serverleben mit anderen zu teilen. Uns gefällt dieses Thema, auch weil es neuen Spielern einen Blick in die Vergangenheit von Unlimitedworld ermöglicht.

Basierend auf der Idee "Blick in die Vergangenheit" fordern wir euch nun auf, dass ihr
bis zum 14. Juli 2024 (23:59 Uhr) einen Beitrag mit
mindestens 3 Screenshots (auf der Hauptwelt aufgenommen) zum Thema "FORTSCHRITT"

in diesem Thema postet und noch ein paar Worte dazu verfasst.



Was ihr als "FORTSCHRITT" definiert, ist euch überlassen, ist der Begriff doch sehr dehnbar und lose. Jedoch müsst ihr den Zusammenhang zwischen den Bildern begründen bzw. er muss klar ersichtlich sein. Ein paar Ideen, um es eventuell verständlicher zu machen:
  • Dokumentation des Baufortschritts eures Projektes
  • Eine Zeitreise durch Zeitepochen
  • Der Fortschritt eurer Rüstungsteile
  • Ein Zeitraffer
  • Stop-Motion-Animation
  • ... (lasst eurer Kreativität freien Lauf)

GEWINN
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen!
Unter allen Einsendungen, die sich an die Teilnahmebedingungen halten, wählen wir 25 Einsendungen aus, die uns sehr gut gefallen.
Diese 25 Spieler erhalten dann jeweils diesen Dekokopf:

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POLAROIDKAMERA


Keine Panik, wenn deine Einsendung nicht ausgewählt wird. Wir wollen dieses Event mit unterschiedlichen Themen wiederholen und dann jeweils den gleichen Kopf (mit anderem Beschreibungstext) ausgeben (vergleichbar mit dem "Rate Mal Kopf").

Ein Beitrag pro Spieler in diesem Thema mit mindestens 3 Screenshots (oder einem Video) vom Unlimitedworld-Server, die auf der Hauptwelt aufgenommen sind und das Thema "FORTSCHRITT" behandeln. Dazu ein paar Worte, warum das Fortschritt darstellt
Wir schauen uns gemeinsam alle Einsendungen an, die den Teilnahmebedingungen entsprechen. Anschließend begutachten wir die Fotos. Entweder gefallen uns die Fotos oder nicht; dabei spielen die Geschmäcker mehrerer Personen eine Rolle. Eine Anleitung, was man genau tun muss, um zu gewinnen, gibt es nicht, weil wir das vorher auch nicht wissen. Jedoch legen wir schon Wert auf Dinge wie Kreativität, Originalität, Umsetzung, graphische Qualität, ob die Idee von einer anderen Einsendung abgekupfert wurde....

Die Beurteilung eines Fotowettbewerbs könnt ihr euch wie das Wandern durch eine Fotogalerie vorstellen: Der erste Eindruck zählt. Dann werden optische Details betrachtet, die den Eindruck auf- oder abwerten können. Schließlich wird der Gesamteindruck mit den anderen Fotos verglichen. Dies machen alle Betrachter und sprechen darüber. Daraus wählen wir dann 25 Gewinner/innen.


Und nun viel Spaß beim Fotografieren, wir sind gespannt auf eure Ideen!

Wir möchten die Beiträge auch z.B. auf Instagram posten. Mit deiner Teilnahme gibst du dazu dein Einverständis.
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FORTSCHRITT ist, wenn man alles aus unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet.
1. Das Wort "FORTSCHRITT" ähnelt sehr dem Wort "voranschreiten".
FORTSCHRITT ist, wenn man selbst den ersten Schritt macht.

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FORTSCHRITT ist, wenn man auch Hilfe von anderen bekommt.
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FORTSCHRITT ist, wenn man die Dinge einfach mal rollen lässt.
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2. Das Wort "FORTSCHRITT" bedeutet, dass es Veränderungen geben muss.
FORTSCHRITT ist, wenn es frischen Schwung nach vorne gibt.

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FORTSCHRITT ist, wenn man neue Wege ausprobiert.

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FORTSCHRITT ist, wenn man sich die Welt mit anderen Augen anschaut.
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3. Das Wort "FORTSCHRITT" heißt nicht, dass alles ein Schritt nach vorne ist.
FORTSCHRITT ist nicht, dass man immer gleich Vollgas gibt.
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FORTSCHRITT ist nicht, dass man immer nur vorsichtig ist.

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FORTSCHRITT ist nicht, dass man immer nur warten muss.
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Ein Beitrag pro Spieler in diesem Thema mit mindestens 3 Screenshots (oder einem Video)

Okay, dann wollen wir Mal....

Schnell sämtliche Bilder der letzten 4 Jahre von meinen Projekten rausgesucht, sortiert und mit Musik in einem Video verarbeitet (und somit den Fortschritt des Projekts dokumentiert).

Viel Spaß beim Ansehen!


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Als Vorschau hier noch ein paar Bilder von der Entwicklung des Wikingermuseums:

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... Aller Anfang ist schwer, @Inst4ntToast hilft mit der ersten Odin-Skulptur

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Die erste Zwischenversion des Museums steht. Drumherum noch Berge

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Die Berge Nord-westlich sind weg, die Größe verdoppelt

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Hier noch ohne Details in der Mitte und auf den Bergen

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Die Berge sind endlich erschlossen und bebaut, ebenso die Mitte

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Vergleich mit Berg und ohne im fertigen Zustand

___________FIN________

P.S.:

Passend zum Thema und ausgeklammert vom Eventbeitrag noch ein Video des Schneemann-Sammelevents Ende 2020, weil man hier als Community Fortschritt erreicht hat beim Sammeln ;)

(Zur Erklärung: Wir sollten damals 2,4 Mio Schneebälle sammeln. In Gemeinschaftsarbeit wurde dann in der Farmwelt eine riesige Schneemann-Fabrik gebaut, an der rund um die Uhr dutzende Spieler Schneebälle farmten)

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FORTSCHRITT ist der Wandel der Zeit


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FORTSCHRITT ist der Serverjoin

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FORTSCHRITT ist die erste Rüstung und das erste Häuschen

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FORTSCHRITT ist die erste Eisenrüstung und die erste selbstgebaute Burg

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FORTSCHRITT ist die erste eigene Diamantrüstung und die riesige Burg im Mittelalterstil

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FORTSCHRITT ist die erste Netheriterüstung und die ersten beiden Shulkerboxen im Hauseigenen Goldkeller

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FORTSCHRITT ist die erste Elytra und der Millionste Goldblock im Goldbunker


Alle Bilder wurden auf Zonen geschossen, die entweder mir selbst gehören oder auf der ich die Erlaubnis des Besitzers bekommen habe. Danke an @WilD_David fürs Bereitstellen der Burg und @Goldshaver fürs bereitstellen des Goldkellers (EZB lässt grüßen :p)
 

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Das Herz schlägt schnell, die Augen weit,

Der alte Shaver ist bereit.

Den neuen Server zu erkunden,

bringt sicher Spaß für viele Stunden.

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Das erste Haus, wie soll es sein?

Auf alle Fälle nicht zu klein.

Ne schöne Villa, hoch und breit,

wenn du was baust, dann bitte gscheid!



Doch neuen Werkstoff brauchts schon bald,

sonst wird der Sandsteinofen kalt.

Die Dias hierfür, klar und rein

hol ich beim ersten Reset rein.

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Mit Eile zwei und Rep´ratur

geht’s weiter auf der Geiertour.

Zu schön der Traum vom Reichtum hier,

dacht ich mir nicht ganz ohne Gier.



Doch meine Dias, kanns euch sagen,

nicht lange in den Kisten lagen.

Stattdessen wurds schnell ausgegeben

Für wunderschönen Goldblocksegen.

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Wo Gold ist, das ist jedem klar,

sind Drachen eher nicht sehr rar.

Die gute Smauqi hats gesehen

und blieb in Ehrfurcht stille stehen.



Getrieben von der Gold´nen Gier,

blieb kein Erz lange unter mir.

Zudem, spricht nun der alte Geier,

fast jeden Tag die selbe Leier.


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Ich kauf n Goldblock für nen Dia

doch wer bezahlt das, Mama mia?

Die Mendingpicken! Ach wie fein,

sie sollten bald Vermögen sein.

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Doch was ist das, oh großer Schrecken,

wer will mich heut gar übel necken?

Der Lemming mit dem Feuer zündelt

darin all seine Frechheit bündelt!

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Der Shaver schnell vor Panik rennt,

Der Goldblock lichterloh schon brennt.

Schnell, hol dir Wasser, sonst ists aus,

o welch ein Trübsal, welch ein Graus.



Als sei das alles nicht genug,

geht’s dann noch weiter mit Betrug.

Der Archi wollte sich bereichern,

Am Gold fürn Dom, mit großem Eifer.

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Der Reichtum, mühsam angesammelt

bei mir nicht in der Kist´ vergammelt.

Stattdessen seht ihrs Jahr für Jahr,

der wächst, der Keller, ganz und gar.

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Die güldnen Berge, schön und fein,

doch muss so viel denn wirklich sein?

Selbst Wüstenstadt, ich kanns nicht fassen,

er kanns auch dort nicht liegen lassen.

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Ein Hinweisschild, Otaku setzt,

doch ob er sich da nicht verschätzt?

Kein Gold solls geben, kann das sein?

Ich glaub es nicht, und grab mich rein.

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Und siehe da, es war ja klar,

auch hier gibt’s Gold, ja Gold fürwahr.

Das Gold ist für den Kellerfortschritt

man soll es sehen, wo man hintritt

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Dies ist die G´schicht vom goldnen Geier,

kurzzeitig auch dem gold`nen Reiher.

Fortschritt kommt und Fortschritt geht,

der gute Goldblock, der besteht.

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P.S.: Ich habe die Bilder Bewusst unbearbeitet gelassen, da ich so einen möglichst natürlichen Charakter der Dokumentation des Goldkeller-Projektfortschrittes erhalten möchte.
 
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Ich glaube, ich habe hier seit Jahren nichts mehr geschrieben, aber schon lange geht mir durch den Kopf, dass ich irgendwann die Neu-Shana- Archive öffnen und einen repräsentativen Teil der über 2.500 Screenshots freigeben wollte, die seit August 2014 entstanden sind.

Die ganz alten Hasen erinnern sich vielleicht noch, wie damals alles angefangen hat. Eine relativ lose, zusammengewürfelte Truppe des schon lange geschlossenen Minecraft.de- Servers "Shana" fand sich vor knapp zehn Jahren hier zusammen, um die Idee eines 25- Personen- Zonenverbundes mit gemeinsamem Lager zu testen. In diesem Zusammenhang beanspruchten wir zunächst einmal wahllos Land in bester Lage direkt westlich vom Spawn und nutzten dafür allerlei Zweit- und Drittaccounts, die damals noch erlaubt waren. Projektideen gab es zuhauf, aber keiner hatte wirklich Lust, sie umzusetzen und so beschränkte sich unsere Fachabteilung für Redstone und Farmbau in der ersten Phase darauf, Material ohne Sinn und Verstand heranzuschaffen und ansonsten allen anderen Spielern gehörig auf den Zeiger zu gehen.

Gleichzeitig weckte die große Fläche jungfräulichen Neu- Shana- Territoriums in schönster Premium- Lage direkt am Spawn Begehrlichkeiten bei dem Teil der wuseligen Spielerschaft, der zu spät gekommen war, um sich das Gelände zu sichern. Während @TMD auf einer kleinen Zone im Süden des Verbunds anfing, das zu bauen, was später einmal zum Großprojekt Sanktuarium werden sollte, im Norden @Alktellumaion seine Burg zimmerte, @fuechsle sein Schloss erträumte und die übrigen Spieler dekorativ dabeistanden, war die Mitte Neu- Shanas bedenklich leer. Gemeinsam mit @BlackHole war ich mir nach einigem Herumbrüten über dem Problem deshalb schnell einig: es musste ein Alibi- Pseudo- Projekt her, um unseren Kritikern das Maul zu stopfen.

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Ich hatte auf einem privaten Testserver zwischen 2012 und 2014 angefangen, verschiedene Stile für größere Gebäude auszuprobieren, von denen eines als mein privates Wohnhaus gedacht war. Ich bin wahrscheinlich bis heute ein eher klobiger Architekt, aber das ständige Genörgel von TMD und die kreative Detailverliebtheit des Shana- Spielers Nagal, der uns schon damals immer wieder mit neuen Ideen beeindruckte, färbten auch ein wenig auf mich ab und beeinflussten meinen Baustil hier und da. So entstand im Zentrum Neu- Shanas dann das schneeweiße ringförmige Gebäude, das uns fortan als nicht ganz ernst gemeinte Regierungszentrale dienen sollte: die "Serverkanzlei" war geboren.

"Schneeweiß" ist in diesem Zusammenhang durchaus wörtlich gemeint. Hochwertiges Quarz war rar und bei allen begehrt; der gemeinsame Vorrat oft binnen Stunden aufgebraucht, wenn mal jemand eine Kiste aus dem Nether geholt hatte. Bekloppt wie wir waren, wollten wir uns aber auch nicht mit dem zweitbesten zufriedengeben. So wurden die Quarzvorräte de facto privatisiert und ich verbrachte fortan nicht nur einige wenige Winterabende 2014 in der Unterwelt, um den Stoff heranzuschaffen, aus dem Bauträume gemacht werden. Bis April 2015 modernisierte ich die im Sommer 2014 in nur zwei Tagen schnell hochgezogene Kanzlei mit Hilfe von Nieke, Maexs und auch Alktellumaion grundlegend, richtete Büros und Gemeinschaftsräume ein und schaffte einen der damals noch wertvollen Beacons heran, nachdem mir TMD den ersten geklaut hatte und bis heute behauptet, es wäre seiner gewesen.

Damit war das besagte Alibi- Projekt im Frühjahr 2015 für immer fertig...oder auch nicht.

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Neu-Shana war nicht der einzige Spielerverband auf UW. Gilden und Clans schossen wie Pilze aus dem Boden, handelten miteinander und bekämpften sich mehr oder weniger häufig. Von Territorialverbänden wie der Republik der Südlande bis hin zu eher karnevalesken Versammlungen wie der Gilde Anima Draconis kannten und bewunderten mochten uns alle. Der Spieler EightOfNine, ein 14- jähriger Admiral aus den Tiefen des Internets erklärte uns einmal sogar den Krieg, was sich aber glücklicherweise am Verhandlungstisch bei Kaffee, Kuchen und Kindersekt kurzfristig lösen ließ. Im September 2015 entschied ich mich, unsere Außenbeziehungen auch räumlich abzubilden und baute das sog. "Gebäude B" relativ spontan direkt an das Kanzlei- Haupthaus an.

Diabolisch wie ich war, lud ich sogleich unsere Projektpartner ein, Botschaften im neuen Gebäude einzurichten, damit ich es selbst nicht tun musste. In der mit Glas überdachten Mitte des neuen Bauabschnitts steht seit damals der "Erquy"- Brunnen. Es handelt sich hierbei um einen Brunnen, der 2012 im Norden Shanas auf dem Hauptplatz des gleichnamigen Stadtprojekts stand und den ich materiell leicht angepasst nun in den Innenraum versetzte, weil ich ihn einfach schon immer haben wollte, ohne den Erbauer um Erlaubnis fragen zu müssen. Im Andenken an unsere alte Minecraft- Heimat wurden auch andere Gebäudeteile entsprechend benannt. Beispielhaft genannt seien hier der nach der Shana- Communitystadt "Vinyamar" benannte Saal im Haupthaus- Erdgeschoss oder der Subvolare- Balkon, der seinen Namen von TMDs alter schwebender Stadt an der Ringstraße entlehnt.

Und damit war das Projekt dann auch für immer abgeschlossen. Wobei...

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Nur ein paar Tage nach Abschluss des Botschafts-Gebäudes fiel mir ein, dass wir mit dem Spieler realcube schon lange einen eher zufällig zu Neu- Shana gekommenen Gast in unserem Verband hatten, den wir wieder loswerden wollten. Er hatte in der Kanzlei ein kleines Büro im Obergeschoss des Hauptgebäudes und ich wusste, dass er sich gerne laut und lange über Kleinigkeiten aufregen kann. Drum pflanzte ich ihm kurzerhand das neue, zweistöckige Gästehaus direkt vors Fenster und versperrte ihm so die Sicht auf das rechts im Bild befindliche Schloss von fuechsle. Das Manöver verfehlte seine Wirkung nicht. realcube verließ die Kolonie kurz darauf und nebenbei freuten sich einige der Spieler, die uns regelmäßig besuchten, über ihre neu gewonnenen Gästezimmer mit Schlossblick. Und damit war das Projekt...ach lassen wir das.

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Es dauerte nicht lange, da zeichnete sich ab, dass die als Pseudo- Projekt gestartete Kanzlei sich mehr und mehr zum Gebäudekomplex entwickeln würde. Während TMD im Süden Neu- Shanas türkis immer noch für die Modefarbe des Jahres hielt, wollte mein langjähriger Wegbegleiter @Raikou20 unbedingt dieses Observatorium haben, das er in der Werbung gesehen hatte. Weil Quarz mittlerweile kein Problem mehr war und Astronomie eine alte Liebe von mir ist, entschieden wir uns kurzerhand, es als Wissenschaftsabteilung einfach in die Kanzlei zu integrieren. Ein Teleskop und eine kleine Ausstellung waren schnell entworfen und als kleines Highlight bauten wir den Großen Wagen aus damals sehr teuren Nethersternen nach, wofür mich nicht wenige meiner Mitspieler für unrettbar bescheuert und völlig bekloppt erklärten.

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Tja, und dann kam es, wie es kommen musste. Das bis dahin selbstverständlich endgültig und unwiderruflich abgeschlossene Projekt wurde zu klein. Anfangs richtete ich im Hauptgebäude eine kleine Bibliothek einschließlich Bücherausstellung ein, doch mit der Zeit sorgte diese verdammte Pressefreiheit dafür, dass immer mehr tiefgründige Literatur und aufdringliche Werbepost gleichermaßen unseren Briefkasten verstopfte. In einer verkaterten Silvesternacht 2015 kam mir daher die Idee: eine neue Bibliothek muss her- und anders als die ersten vier Gebäude sollte sich die nicht mehr in der Talsenke, in der das Ensemble steht, wegducken, sondern ein Statement setzen. Das Bild zeigt den Baufortschritt Anfang Januar 2016. Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, dass das Gästehaus die Seiten gewechselt hat. Dies wurde notwendig, da parallel zum Kanzleiausbau oben darunter das neue Neu- Shana- Zentrallager entstand, dessen Mittelpunkt sich dort befand, wo im Bild der rote Beacon durch den Pavillon schießt. Im Zuge dessen begangen wir, ober- und unterirdische Strukturen miteinander zu verbinden. Wasseraufzüge, Treppenzugänge, eine Bahnstrecke und Zwischenräume, die später zum Kanzleikeller mit Weinfässern und Zentralheizung ausgebaut wurden, nahmen damals ihren Anfang. Zu dieser Zeit etwa entstand durch TMD auch das grün bedachte Gebäude der Neu- Shana Handelsgesellschaft, von wo aus mehr als einmal Märkte gecrasht wurden, allen voran der für Mending- Bücher.

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Ich wollte immer schon einen Leuchtturm haben und Anfang 2016 war es endlich soweit. Nach einigem Hin und Her auf dem Testserver hatte ich ein halbwegs verwertbares, 110 Block hohes Design, das für die geplante Bibliothek kurze Zeit später schon wieder zu klein war. Machte aber nichts, denn Balustraden aus Ambossen machen auch so genug her. Mittlerweile hatte sich das Projekt in einer Weise verselbstständigt, dass ich zwischenzeitlich nicht mehr sicher war, ob sich der Komplex allmählich zu einem unfreiwilligen Stadtprojekt auswächst oder ob ich es nochmal eingefangen kriege. Mir wurde klar: das Projekt braucht einen perspektivischen Abschluss, doch schon kam es zum nächsten unerwarteten Problem.

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Seit Anbeginn Neu- Shanas sollten wir einen Haltepunkt für die Nordwest- Serverbahn bekommen (links im Bild), doch niemand war fähig, einen zu bauen. Alle Anläufe mündeten in Versuchen, jeweils anderen Personen die Verantwortung für den Bau abzuschieben- natürlich nicht, ohne vorher ausführlich Ansprüche zu formulieren, wie das Ding dann aber auch auszusehen hätte und was es können muss. In einer Nacht- und Nebelaktion zerschlug dann eine kleine Arbeitsgruppe um TMD, fuechsle und mich den Gordischen Knoten und entschied, dass wir sämtliche Pläne kurzerhand über den Haufen werfen und einfach alles anders machen.

Der aufwändig geplante organische Kurvenverlauf von Nord nach West wurde mit chirurgischer Präzision durch einen schnöden Nord- West- Knick ersetzt und der geplante Bahnhof (vorne im Bild) soweit nach Süden verlegt, dass man ihn in problemlos in den Kanzleikomplex mit direktem Zugang zum Zentrallager integrieren konnte. Auf dem alten Testserver hatte ich noch einen Entwurf für ein Rathaus, das kurzerhand zur Bahnstation umfunktioniert und mit Hilfe von @Morock, Nieke und TMD eingerichtet sowie mit den zwei Privatbahnen verbunden wurde, sodass wir in Summe einen sechsgleisigen Hauptbahnhof bekamen.

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Und damit war das Projekt im Kern tatsächlich abgeschlossen...wobei, nicht ganz. Zwar war es durch die Begrenzung durch den natürlichen Fluss im Süden und Westen sowie durch die Serverbahn im Norden und Osten nun tatsächlich nicht mehr möglich, das Projekt noch sinnvoll zu erweitern, es stand aber noch jede Menge Feinschliff zur Debatte. Gemeinsam mit Nieke ersetzten wir die von Vidarion gebaute Ziegelbrücke der Serverbahn durch ein neues Modell mit darunterliegendem Fußweg; es entstand im April 2016 auf Empfehlung von TMD eine umfassende Gartenanlage um den Gebäudekomplex; der Keller wurde voll ausgebaut und immer wieder wurden Details weiterentwickelt.

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So bekamen die beiden Hauptgebäude 2020 architektonisch weiterentwickelte Dächer (hier noch nicht im Bild), neue Materialien wurden gelegentlich zur Akzentuierung in die bestehende Bausubstanz integriert, es wurden mit dem Kommen und Gehen von Neu- Shanasianern Büros umgebaut und im Untergrund wucherten Lager, Sprintgänge und Bahnstrecken in immer größerem Umfang.

Nach Abschluss des Kanzlei- Projekts entstand zwischen 2017 und 2020 südlich des Ensembles das zweite klassizistische Großprojekt rund um die Neu- Shana- Oper. Kurz danach wurde mit tatkräftiger Unterstützung von @Hexodon westlich davon das Naturhistorische Museum Neu-Shana realisiert. Dass zwischendrin unter Federführung von @Jumperizzle der schwebende Steampunk- Hafen "Askendros" in die Luft gesetzt wurde, von dem aus die meisten Fotos hier gemacht wurden...geschenkt. Und das ist nun tatsächlich, fast 10 Jahre später, das Endergebnis.

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Wenn ich so zurückblicke, dann fallen mir gleich mehrere Kuriositäten zu diesen Projekten ein. Zum einen ist das Zentrum Neu- Shanas irgendwann an der Weststraße mit TMDs Sanktuarium- Projekt zusammengewachsen. Zum anderen beruhen die meisten realisierten Gebäude im Kern auf Entwürfen, die bereits 2011 - 2013 entstanden sind und auf Shana in einem einzigen, über 400 Block breiten Schlosskomplex umgesetzt werden sollten, wozu es aber nie kam.
Das Verrückteste ist aber tatsächlich, dass dieser Projektverlauf, der mit dem auf dem letzten Bild fast schon unscheinbaren Kanzlei- Hauptgebäude begann, so nie geplant war. Es kam viel mehr eins zum anderen, eine Idee führte zur nächsten. Und genau das ist für mich das Kernelement, das aus Minecraft Minecraft macht.

Noch immer schwirren mir Dutzende Gedanken durch den Kopf, wenn ich die Zonen heute sehe. Da sind immer noch unberührte Flecken, nicht ganz durchdachte Wege, angefangene Gebäude oder nicht zu Ende umgeformte Landschaften. Da sind Konzepte für weitere Luftschiffe, Ausstellungen und Bahnlinien, die nie das Entwurfsstadium verlassen haben. Da sind Bauansätze von Spielern, die längst nicht mehr aktiv sind. Und da sind die vielen Hundert Stunden Spielspaß mit allerlei Leuten, von denen mir viele im vergangenen Jahrzehnt persönlich begegnet sind.

Für mich waren diese 10 Jahre Fortschritt. Für UW, für Minecraft und für mich. Als Spieler und als Mensch.
 

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Ich glaube, ich habe hier seit Jahren nichts mehr geschrieben, aber schon lange geht mir durch den Kopf, dass ich irgendwann die Neu-Shana- Archive öffnen und einen repräsentativen Teil der über 2.500 Screenshots freigeben wollte, die seit August 2014 entstanden sind.

Die ganz alten Hasen erinnern sich vielleicht noch, wie damals alles angefangen hat. Eine relativ lose, zusammengewürfelte Truppe des schon lange geschlossenen Minecraft.de- Servers "Shana" fand sich vor knapp zehn Jahren hier zusammen, um die Idee eines 25- Personen- Zonenverbundes mit gemeinsamem Lager zu testen. In diesem Zusammenhang beanspruchten wir zunächst einmal wahllos Land in bester Lage direkt westlich vom Spawn und nutzten dafür allerlei Zweit- und Drittaccounts, die damals noch erlaubt waren. Projektideen gab es zuhauf, aber keiner hatte wirklich Lust, sie umzusetzen und so beschränkte sich unsere Fachabteilung für Redstone und Farmbau in der ersten Phase darauf, Material ohne Sinn und Verstand heranzuschaffen und ansonsten allen anderen Spielern gehörig auf den Zeiger zu gehen.

Gleichzeitig weckte die große Fläche jungfräulichen Neu- Shana- Territoriums in schönster Premium- Lage direkt am Spawn Begehrlichkeiten bei dem Teil der wuseligen Spielerschaft, der zu spät gekommen war, um sich das Gelände zu sichern. Während @TMD auf einer kleinen Zone im Süden des Verbunds anfing, das zu bauen, was später einmal zum Großprojekt Sanktuarium werden sollte, im Norden @Alktellumaion seine Burg zimmerte, @fuechsle sein Schloss erträumte und die übrigen Spieler dekorativ dabeistanden, war die Mitte Neu- Shanas bedenklich leer. Gemeinsam mit @BlackHole war ich mir nach einigem Herumbrüten über dem Problem deshalb schnell eilig: es musste ein Alibi- Pseudo- Projekt her, um unseren Kritikern das Maul zu stopfen.

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Ich hatte auf einem privaten Testserver zwischen 2012 und 2014 angefangen, verschiedene Stile für größere Gebäude auszuprobieren, von denen eines als mein privates Wohnhaus gedacht war. Ich bin wahrscheinlich bis heute ein eher klobiger Architekt, aber das ständige Genörgel von TMD und die kreative Detailverliebtheit des Shana- Spielers Nagal, der uns schon damals immer wieder mit neuen Ideen beeindruckte, färbten auch ein wenig auf mich ab und beeinflussten meinen Baustil hier und da. So entstand im Zentrum Neu- Shanas dann das schneeweiße ringförmige Gebäude, das uns fortan als nicht ganz ernst gemeinte Regierungszentrale dienen sollte: die "Serverkanzlei" war geboren.

"Schneeweiß" ist in diesem Zusammenhang durchaus wörtlich gemeint. Hochwertiges Quarz war rar und bei allen begehrt; der gemeinsame Vorrat oft binnen Stunden aufgebraucht, wenn mal jemand eine Kiste aus dem Nether geholt hatte. Bekloppt wie wir waren, wollten wir uns aber auch nicht mit dem zweitbesten zufriedengeben. So wurden die Quarzvorräte de facto privatisiert und ich verbrachte fortan nicht nur einige wenige Winterabende 2014 in der Unterwelt, um den Stoff heranzuschaffen, aus dem Bauträume gemacht werden. Bis April 2015 modernisierte ich die im Sommer 2014 in nur zwei Tagen schnell hochgezogene Kanzlei mit Hilfe von Nieke, Maexs und auch Alktellumaion grundlegend, richtete Büros und Gemeinschaftsräume ein und schaffte einen der damals noch wertvollen Beacons heran, nachdem mir TMD den ersten geklaut hatte und bis heute behauptet, es wäre seiner gewesen.

Damit war das besagte Alibi- Projekt im Frühjahr 2015 für immer fertig...oder auch nicht.

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Neu-Shana war nicht der einzige Spielerverband auf UW. Gilden und Clans schossen wie Pilze aus dem Boden, handelten miteinander und bekämpften sich mehr oder weniger häufig. Von Territorialverbänden wie der Republik der Südlande bis hin zu eher karnevalesken Versammlungen wie der Gilde Anima Draconis kannten und bewunderten mochten uns alle. Der Spieler EightOfNine, ein 14- jähriger Admiral aus den Tiefen des Internets erklärte uns einmal sogar den Krieg, was sich aber glücklicherweise am Verhandlungstisch bei Kaffee, Kuchen und Kindersekt kurzfristig lösen ließ. Im September 2015 entschied ich mich, unsere Außenbeziehungen auch räumlich abzubilden und baute das sog. "Gebäude B" relativ spontan direkt an das Kanzlei- Haupthaus an.

Diabolisch wie ich war, lud ich sogleich unsere Projektpartner ein, Botschaften im neuen Gebäude einzurichten, damit ich es selbst nicht tun musste. In der mit Glas überdachten Mitte des neuen Bauabschnitts steht seit damals der "Erquy"- Brunnen. Es handelt sich hierbei um einen Brunnen, der 2012 im Norden Shanas auf dem Hauptplatz des gleichnamigen Stadtprojekts stand und den ich materiell leicht angepasst nun in den Innenraum versetzte, weil ich ihn einfach schon immer haben wollte, ohne den Erbauer um Erlaubnis fragen zu müssen. Im Andenken an unsere alte Minecraft- Heimat wurden auch andere Gebäudeteile entsprechend benannt. Beispielhaft genannt seien hier der nach der Shana- Communitystadt "Vinyamar" benannte Saal im Haupthaus- Erdgeschoss oder der Subvolare- Balkon, der seinen Namen von TMDs alter schwebender Stadt an der Ringstraße entlehnt.

Und damit war das Projekt dann auch für immer abgeschlossen. Wobei...

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Nur ein paar Tage nach Abschluss des Botschafts-Gebäudes fiel mir ein, dass wir mit dem Spieler realcube schon lange einen eher zufällig zu Neu- Shana gekommenen Gast in unserem Verband hatten, den wir wieder loswerden wollten. Er hatte in der Kanzlei ein kleines Büro im Obergeschoss des Hauptgebäudes und ich wusste, dass er sich gerne laut und lange über Kleinigkeiten aufregen kann. Drum pflanzte ich ihm kurzerhand das neue, zweistöckige Gästehaus direkt vors Fenster und versperrte ihm so die Sicht auf das rechts im Bild befindliche Schloss von fuechsle. Das Manöver verfehlte seine Wirkung nicht. realcube verließ die Kolonie kurz darauf und nebenbei freuten sich einige der Spieler, die uns regelmäßig besuchten, über ihre neu gewonnenen Gästezimmer mit Schlossblick. Und damit war das Projekt...ach lassen wir das.

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Es dauerte nicht lange, da zeichnete sich ab, dass die als Pseudo- Projekt gestartete Kanzlei sich mehr und mehr zum Gebäudekomplex entwickeln würde. Während TMD im Süden Neu- Shanas türkis immer noch für die Modefarbe des Jahres hielt, wollte mein langjähriger Wegbegleiter @Raikou20 unbedingt dieses Observatorium haben, das er in der Werbung gesehen hatte. Weil Quarz mittlerweile kein Problem mehr war und Astronomie eine alte Liebe von mir ist, entschieden wir uns kurzerhand, es als Wissenschaftsabteilung einfach in die Kanzlei zu integrieren. Ein Teleskop und eine kleine Ausstellung waren schnell entworfen und als kleines Highlight bauten wir den Großen Wagen aus damals sehr teuren Nethersternen nach, wofür mich nicht wenige meiner Mitspieler für unrettbar bescheuert und völlig bekloppt erklärten.

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Tja, und dann kam es, wie es kommen musste. Das bis dahin selbstverständlich endgültig und unwiderruflich abgeschlossene Projekt wurde zu klein. Anfangs richtete ich im Hauptgebäude eine kleine Bibliothek einschließlich Bücherausstellung ein, doch mit der Zeit sorgte diese verdammte Pressefreiheit dafür, das immer mehr tiefgründige Literatur und aufdringliche Werbepost gleichermaßen unseren Briefkasten verstopfte. In einer verkaterten Silvesternacht 2015 kam mir daher die Idee: eine neue Bibliothek muss her- und anders als die ersten vier Gebäude sollte sich die nicht mehr in der Talsenke, in der das Ensemble steht, wegducken, sondern ein Statement setzen. Das Bild zeigt den Baufortschritt Anfang Januar 2016. Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, dass das Gästehaus die Seiten gewechselt hat. Dies wurde notwendig, da parallel zum Kanzleiausbau oben darunter das neue Neu- Shana- Zentrallager entstand, dessen Mittelpunkt sich dort befand, wo im Bild der rote Beacon durch den Pavillon schießt. Im Zuge dessen begangen wir, ober- und unterirdische Strukturen miteinander zu verbinden. Wasseraufzüge, Treppenzugänge, eine Bahnstrecke und Zwischenräume, die später zum Kanzleikeller mit Weinfässern und Zentralheizung ausgebaut wurden, nahmen damals ihren Anfang. Zu dieser Zeit etwa entstand durch TMD auch das grün bedachte Gebäude der Neu- Shana Handelsgesellschaft, von wo aus mehr als einmal Märkte gecrasht wurden, allen voran der für Mending- Bücher.

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Ich wollte immer schon einen Leuchtturm haben und Anfang 2016 war es endlich soweit. Nach einigem Hin und Her auf dem Testserver hatte ich ein halbwegs verwertbares, 110 Block hohes Design, das für die geplante Bibliothek kurze Zeit später schon wieder zu klein war. Machte aber nichts, denn Balustraden aus Ambossen machen auch so genug her. Mittlerweile hatte sich das Projekt in einer Weise verselbstständigt, dass ich zwischenzeitlich nicht mehr sicher war, ob sich der Komplex allmählich zu einem unfreiwilligen Stadtprojekt auswächst oder ob ich es nochmal eingefangen kriege. Mir wurde klar: das Projekt braucht einen perspektivischen Abschluss, doch schon kam es zum nächsten unerwarteten Problem.

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Seit Anbeginn Neu- Shanas sollten wir einen Haltepunkt für die Nordwest- Serverbahn bekommen (links im Bild), doch niemand war fähig, einen zu bauen. Alle Anläufe mündeten in Versuchen, jeweils anderen Personen die Verantwortung für den Bau abzuschieben- natürlich nicht, ohne vorher ausführlich Ansprüche zu formulieren, wie das Ding dann aber auch auszusehen hätte und was es können muss. In einer Nacht- und Nebelaktion zerschlug dann eine kleine Arbeitsgruppe um TMD, fuechsle und mich den Gordischen Knoten und entschied, dass wir sämtliche Pläne kurzerhand über den Haufen werfen und einfach alles anders machen.

Der aufwändig geplante organische Kurvenverlauf von Nord nach West wurde mit chirurgischer Präzision durch einen schnöden Nord- West- Knick ersetzt und der geplante Bahnhof (vorne im Bild) soweit nach Süden verlegt, dass man ihn in problemlos in den Kanzleikomplex mit direktem Zugang zum Zentrallager integrieren konnte. Auf dem alten Testserver hatte ich noch einen Entwurf für ein Rathaus, das kurzerhand zur Bahnstation umfunktioniert und mit Hilfe von @Morock, Nieke und TMD eingerichtet sowie mit den zwei Privatbahnen verbunden wurde, sodass wir in Summe einen sechsgleisigen Hauptbahnhof bekamen.

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Und damit war das Projekt im Kern tatsächlich abgeschlossen...wobei, nicht ganz. Zwar war es durch die Begrenzung durch den natürlichen Fluss im Süden und Westen sowie durch die Serverbahn im Norden und Osten nun tatsächlich nicht mehr möglich, das Projekt noch sinnvoll zu erweitern, es stand aber noch jede Menge Feinschliff zur Debatte. Gemeinsam mit Nieke ersetzten wir die von Vidarion gebaute Ziegelbrücke der Serverbahn durch ein neues Modell mit darunterliegendem Fußweg; es entstand im April 2016 auf Empfehlung von TMD eine umfassende Gartenanlage um den Gebäudekomplex; der Keller wurde voll ausgebaut und immer wieder wurden Details weiterentwickelt.

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So bekamen die beiden Hauptgebäude 2020 architektonisch weiterentwickelte Dächer (hier noch nicht im Bild), neue Materialien wurden gelegentlich zur Akzentuierung in die bestehende Bausubstanz integriert, es wurden mit dem Kommen und Gehen von Neu- Shanasianern Büros umgebaut und im Untergrund wucherten Lager, Sprintgänge und Bahnstrecken in immer größerem Umfang.

Nach Abschluss des Kanzlei- Projekts entstand zwischen 2017 und 2020 südlich des Ensembles das zweite klassizistische Großprojekt rund um die Neu- Shana- Oper. Kurz danach wurde mit tatkräftiger Unterstützung von @Hexodon westlich davon das Naturhistorische Museum Neu-Shana realisiert. Dass zwischendrin unter Federführung von @Jumperizzle der schwebende Steampunk- Hafen "Askendros" in die Luft gesetzt wurde, von dem aus die meisten Fotos hier gemacht wurden...geschenkt. Und das ist nun tatsächlich, fast 10 Jahre später, das Endergebnis.

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Wenn ich so zurückblicke, dann fallen mir gleich mehrere Kuriositäten zu diesen Projekten ein. Zum einen ist das Zentrum Neu- Shanas irgendwann an der Weststraße mit TMDs Sanktuarium- Projekt zusammengewachsen. Zum anderen beruhen die meisten realisierten Gebäude im Kern auf Entwürfen, die bereits 2011 - 2013 entstanden sind und auf Shana in einem einzigen, über 400 Block breiten Schlosskomplex umgesetzt werden sollten, wozu es aber nie kam.
Das Verrückteste ist aber tatsächlich, dass dieser Projektverlauf, der mit dem auf dem letzten Bild fast schon unscheinbaren Kanzlei- Hauptgebäude begann, so nie geplant war. Es kam viel mehr eins zum anderen, eine Idee führte zur nächsten. Und genau das ist für mich das Kernelement, das aus Minecraft Minecraft macht.

Noch immer schwirren mir Dutzende Gedanken durch den Kopf, wenn ich die Zonen heute sehe. Da sind immer noch unberührte Flecken, nicht ganz durchdachte Wege, angefangene Gebäude oder nicht zu Ende umgeformte Landschaften. Da sind Konzepte für weitere Luftschiffe, Ausstellungen und Bahnlinien, die nie das Entwurfsstadium verlassen haben. Da sind Bauansätze von Spielern, die längst nicht mehr aktiv sind. Und da sind die vielen Hundert Stunden Spielspaß mit allerlei Leuten, von denen mir viele im vergangenen Jahrzehnt persönlich begegnet sind.

Für mich waren diese 10 Jahre Fortschritt. Für UW, für Minecraft und für mich. Als Spieler und als Mensch.
Einfach nur WOW. Was für ein toller Beitrag, Respekt :waaah:
 
Kurze Nachfrage zur Videomöglichkeit: Inhaltlich muss es trotzdem aus Fotos bestehen oder sind Videoaufnahmen auch erlaubt?
Da ein Video ja faktisch 24 aneinander gereihte Bilder sind --> sind Videos auch erlaubt + steht auch in den Teilnahmebedinungen das Videos erlaubt sind

Es gelten jedoch trotzdem die gleichen Teilnahmebedinungen
1x Beitrag
1x Text warum das Fortschritt ist
3x Bilder oder halt ein Video in deinem Fall @ppiittii (aufgenommen in der Hauptwelt !)
 
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„Fortschritt“ ist auch in dem forensischen Begriff „fortgeschrittene Verwesung“ enthalten…
…und das trifft auch auf eine Zone im Süd-Westen der Hauptwelt zu, deren Fortschritt ich Euch hier kurz vorstellen möchte.

Der Anfang allen Übels ereignete sich Ende 2020, als ein kleiner Nekromant namens Nazghul72 sich seine erste Zone dort zog und erst mal nur einen Keller grub.
Über diesem Keller entstand dann sein erstes Haus – eine Kuppeldach-Villa mit zwei TÜRMEN – aus einem möglichst dunklen, aber recht chaotischen Block-Mix.

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Sogleich breitete sich davon eine Zone der Verderbnis aus, eingedämmt nur durch eine steinerne Begrenzung.
Doch auch diese hielt nicht lange und es entstand der erste, übelriechende Sumpftümpel in der südlichen Talsenke…
Das gefiel dem ollen Nazghul natürlich und daher baute er gleich mal zwei weitere TÜRME dort hinein – alles verbunden durch ein System aus Hängebrücken.

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Der faulige Sumpf breitete sich weiter aus, weshalb der Hausherr der Meinung war, es wäre an der Zeit, dass langsam auch jemand adäquat darunter leiden könnte. Daher baute er dort ein paar Häuschen in den Sumpf und zwang Dorfbewohner, von nun an ihr Dasein in seinem verseuchten Dorf zu fristen. Den ungesunden Einfluss der Dämpfe bemerkte man bald an dem erratischen Verhalten der Dorfbewohner, die teilweise einfach abwanderten, ihre Betten nicht mehr fanden oder schlichtweg erstarrten…

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Als er sich noch am Leid seiner neuen Untertanen ergötzte, begann die Erde zu beben und zu seiner Freude tat sich östlich des Herrenhauses die Erde auf und spuckte tödliche Lava aus. Feuer ist doch fast so schön, wie Fäulnis!
Zu hübschem kunterschwarzen Stein erkaltet, nutze Nazghul diesen gleich, um ein neues Bauwerk inmitten der Lava-Quellen zu errichten – einen mächtigen TURM.

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Dieser sollte von nun an seine Schatzkammer sein und beherbergt des Nekromanten ganzen Stolz: seine Köpfesammlung.

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Nach und nach kamen auch einige untote Bewohner hinzu (die nicht annähernd so undankbar sind, wie das Dorfbewohner-Volk!).

Unterirdisch entstand ein ausgedehntes Kanalisationssystem zur flächendeckenden Grundwasser-Verseuchung.

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Einen Anschluss an das System von Sprintgängen der lebendigen Welt baute er sich auch – man ist ja ein „Nekromant von Welt“…

Etwas später überblickte Nazghul sein kleines Reich und fand, dass der Hügel im Süden zu leer aussah. Er überlegte und überlegte – und nach einer Weile fiel ihm ein, was er dort errichten könnte: eine Festung mit mehreren TÜRMEN!
Und er machte sich sogleich an die Arbeit. Da er sich noch immer über die Neuentdeckung des dunklen Schiefers aus den Tiefen der Welt freute, bestand auch ein - zugegebenermaßen wohl etwas großer - Anteil der Burg daraus…
Aber es war schön dunkel, daher ließ er es dabei…

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In der Zwischenzeit hatte sich, durch die Lavaquellen und unterirdische Magmaströme, Asche über einen kleinen Teil des Gebietes im Nord-Osten gelegt.
Hier siedelte sich ein kleiner Ring von Villager-Kultisten (oder sind es Kultisten-Villager?) an und erbaute sich ein kleines Dorf nebst Kirche in der Aschewüste. Auch ein WachTURM durfte nicht fehlen.
Hinzu kam ein weiterer Sprintgang, der dankbarerweise über 250 Blöcke oberirdisch geführt werden musste… …dabei vergammelte ein Teil des Dschungels und wurde zum nördlichen Sumpfgebiet.

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Zur schnelleren und perfideren Verbreitung der Fäulnis wurde ein Bahnhof an der Linie S4 gebaut, zusammen mit einem großen Hinweis auf die darunter befindliche XP-Farm, in Form eines riesigen Zombie-Spawners im alten Design. Gehalten wird der Spawner natürlich zwischen zwei TÜRMEN

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Inzwischen nennt Nazghul sein kleines Reich „Necrotopia“ – was frei übersetzt „Welt der Toten“ heißt. Unter diesem Namen findet der geneigte (und möglichst geruchsresistente) Besucher auch einen Projektporter im Spawnberg.

Auch im Nord-Westen gab es einen bislang ungenutzten und noch viel zu lebendigen Hügel, der natürlich infiziert werden musste.
Also dachte der Nekromant nach, was er denn dort bauen könne… Und die Erleucht.. ääh… Verdunklung kam: noch eine größere Festung mit noch mehr TÜRMEN!

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Und an dieser baut er noch heute…

Man sieht schon einen gewissen Fortschritt… ;)
 
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Mein Beitrag zu diesem sehr interessanten Wettbewerb

"Fortschritt"
beschreibt für mich vor allem das stetige Fortschreiten der Menschheit und die damit neu entstehenden Innovationen in der Technik, aber auch die sich fortlaufend weiterentwickelnden Baustile, welche weltweit in großer Vielfalt zu beobachten sind. Auch auf UW ist dieser Fortschritt der Menschheit zu beobachten - Von der Steinzeit bis in die weitentfernte Zukunft, Epoche für Epoche, Jahrtausend nach Jahrtausend.
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Betrachtet man die harten Bedingungen der Steinzeit und die raue Natur, so wirkt der Gedanke, dass die Menschheit jemals aus diesen Höhlen entkommen könnte, fast absurd. Der Fortschritt von Jägern und Sammlern hin zur Sesshaftigkeit wirkt hier fast schon als größtmöglicher Erfolg.

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Die ersten Hochkulturen der Antike wirken daher fast surreal, riesige Reiche werden aus dem Boden gestampft, deren monumentale Überbleibsel bis in die heutige Zeit überdauern werden. Die Zeit ist geprägt von Innovationen und neuer Lebensqualität.

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Während die Menschheit technisch zwar rasant weiter fortschreitet, so wirken die Zeiten dennoch sehr düster. Plünderer und Krieger verwüsten das Land, doch auch sie bringen stetig Fortschritt mit sich und die menschliche Innovation ist nicht aufzuhalten.

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Das Mittelalter bringt weitere Entwicklungen und Revolutionen mit sich. Städte breiten sich aus, welche unser Zusammenleben bis heute maßgeblich bestimmen und auch die Architektur ist von stetigem Fortschritt gekennzeichnet.

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Selbst die kurze Entwicklung, vom frühen Mittelalter, hin zu den großen, weitaus prächtigeren Festungen des Hochmittelalters, stellt einen signifikanten Fortschritt dar, welcher vor allem durch zahlreiche neue Erfindungen begleitet wird.

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Doch selbst diese werden von den gigantischen Protzbauten des Barock in den Schatten gestellt. Herrscher allerorts brüsten sich mit enormen Bauwerken und der technische Fortschritt ermöglicht immer weitere, noch ausgefallenere Monumente und nie dagewesene Konstruktionen.

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Doch nicht nur in Europa wird der Fortschritt deutlich. Auch die Baumeister des fernen Ostens können sich sehen lassen. Riesige Burgen, Tempel und Festungsanlagen zieren die Landschaften der japanischen Feudalzeit und neu erlangtes Wissen ebnet auch hier den Weg für Innovation.

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Gegen die Monumente vergangener Epochen wirken die behelfsmäßigen Baracken, mit denen die "neue Welt" erobert wird, fast lachhaft. Doch auch sie ebnen den Weg des Fortschritts und bringen eine völlig neue Ära mit sich, welche eine komplette Umstellung der Weltordnung zur Folge haben wird.

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Vermeintliche Lebensfreude und neue Möglichkeiten der Unterhaltung täuschen kaum und auch sie verdecken nur ansatzweise, welches Leid der große Krieg Anfang des 20ten Jahrhunderts über die Welt gebracht hat. Doch so makaber es sein mag, gerade in dieser Zeit kommt es zu essentiellen Innovationen und der Fortschritt ist trotz aller Hindernisse nicht aufzuhalten.

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Die größten Krisen der Geschichte sind gemeistert, doch die Behausungen der Moderne haben mit denen der Vergangenheit wenig gemeinsam. In den dichtbebauten Wohngebieten der Jetztzeit ist Monumentales, sowie Prunk verschwunden und Friede und Beschaulichkeit sind eingekehrt. Vielleicht ist der wahre Fortschritt doch, einfach zu der Erkenntnis zu kommen, dass man auch mal mit dem was man hat zufrieden sein kann.

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Doch wer weiß, was die Zukunft noch für die Menschheit parat hat. Ein Blick auf jetzige Mega-Cities lässt nur erahnen, was uns noch bevorsteht. Sicher ist jedoch, dass der Fortschritt niemals enden wird und die Menschheit sich steigt weiter durch die Epochen bewegen wird, komme was wolle.

Ein Beitrag zum Thema Geschichte. Ich finde es wirklich super, wie viele verschiedene Baustile es doch auf unserem recht kleinen Server gibt und wie so unfassbar viele Epochen (zumindest ansatzweise) schon von irgendwem dargestellt wurden ^^. Also eine gute Gelegenheit, um mal zu zeigen, welche Nischen so alles auf UW bedient werden.
 
Hier mein Beitrag zum Thema Fortschritt.

Ich habe versucht meine alten Screenshots zu finden auf diversen USB-Sticks und Festplatten. Doch leider ohne Erfolg.
Ein Glück hatte ich noch einen Zonenantrag aus vergangen Tagen im Forum gefunden mit Bildern von meiner alten Zone.
Diese Bauwerke existieren nicht mehr, da sie mit langer Inaktivität meinerseits irgendwann gelöscht wurden.

2016 Habe ich damals mit meinem noch ungeplanten Projekt begonnen. Gegen 2018/2019 kam es dann zum Stillstand. Die Löschung meiner alten Zone kann man dann Rückschritt nennen :D
2023 Neuanfang bis heute mit kontinuierlichem Fortschritt.

Als Fortschritt bezeichne ich im Allgemeinen eine Verbesserung vergangener Zustände. Z.B. das abreißen von alten Bauwerken um Platz zu schaffen für was neues :)
Fortschritt ist das Ergebnis von Veränderung, auch wenn nicht jede Veränderung Fortschritt bedeutet.
Damit Fortschritt geschehen kann, braucht es verschiedene Rahmenbedingungen/Faktoren wie z.B.
  • Austausch mit anderen Spielern
  • Eigene Umsetzungskompetenz
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kreatives und Vernetztes Denken
  • Umsetzen der eigenen Ideen
  • Und vieles mehr….
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen oft den Fortschritt erzwingen wollen. Fortschritt soll schnell passieren. Druck wird innerlich oder von außen ausgeübt.
Doch Fortschritt passiert nicht unter Druck. Fortschritt braucht Zeit und die oben genannten Faktoren.

Abschließend habe ich ein kleines Video erstellt dass meinen Fortschritt von Ende zu 2018 zu Anfang 2023 darstellen soll.
Die Musik mag nicht jedem gefallen - aber genau diese Musik ist der Grund für die Entstehung meiner Bauwerke/Zone.

Danke fürs lesen und viel Spaß beim anschauen :)

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Gruß

Video zu dem Drom
 
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Mahlzeit zusammen,

ich habe hier mal ein paar Bilder vom Projekt Urban City, welches @Daywalker_X und ich im März 2018 begonnen haben, und @Bioloqe sich 2019 angeschlossen hat.

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Alles begann mit einem kleinen Haus am Flussufer.

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Das Haus wurde schon bald erweitert und es entstanden neue Häuser.

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Es kamen immer mehr Siedler dazu und es entstand ein kleines Dorf.

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Einige Jahren vergingen, aus dem einst kleinen Dorf wurde eine große Stadt.

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Es wurden neue Stadtteile geplant und man baute die ersten Hochhäuser.

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Die gesamte Erdoberfläche ist zugebaut. Überall ragen Hochhäuser aus dem Boden.

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Die Menschheit hat nicht mehr genug Platz auf der Erde und beschließt die Erde mithilfe von Raumschiffen zu verlassen.

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Neue Planeten wurden entdeckt und man beschloss sich auf diesen niederzulassen.

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Und so wurde das gesamte beobachtbare Universum von der Minecraft-Community besiedelt.


Das ist meine kleine aber feine Geschichte zu Thema Fortschritt gewesen.

Gruß
 
Fortschritt

Fortschritt ist der Anfang eines Endes und das Ende eines Anfangs. Es ist wie mit dem Leben, den Gesellschaften und Kulturen. Er kommt, wächst, vergeht und kommt wieder. Aber bedenkt, Fortschritt kann Fluch und Segen zugleich sein.


Fortschritt beginnt immer mit einer Idee.

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Und führt nach geraumer Zeit und Geduld zum Ziel.

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Doch jeder Fortschritt muss neuem weichen, und geht teilweise mit der Zerstörung und dem Verlust von Gut und Kultur einher.

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Neues entsteht, während der Fortschrittes.

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Und während des Fortschrittes vermischt sich eine zeitlang alt mit neu.

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Bis dieser seinen Höhepunkt erreicht,

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und der ewige Kreislauf wieder von neuem anfängt.





VG Lumberjack :)
 

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Zum Thema Fortschritt von MeFFix anhand der Geschichte der Azteken

Die Azteken waren eine indigene Zivilisation, die im heutigen Mexiko zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert blühte. Sie waren bekannt für ihre fortschrittliche Landwirtschaft, Architektur und Kunst. Ihre Städte waren gut geplant und enthielten beeindruckende Tempel und Paläste. Und genau dieser Fortschritt trug dazu bei, ihre Gesellschaft zu stärke und zu erweitern.

In Bezug auf den Fortschritt im Allgemeinen kann man sagen, dass Fortschritt ein kontinuierlicher Prozess ist, der durch Innovation, Technologie und Wissen vorangetrieben wird. Fortschritt kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden, sei es in der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Gesellschaft oder der Kultur. Es beinhaltet die ständige Verbesserung und Entwicklung von Ideen, Produkten und Systemen, um das Leben der Menschen zu verbessern und neue Möglichkeiten zu schaffen.

Die Azteken selbst erlebten einen gewissen Fortschritt in verschiedenen Bereichen ihres Lebens, von der Landwirtschaft bis zur Kunst. Ihr Erbe zeigt, dass Fortschritt nicht nur ein modernes Konzept ist, sondern eine universelle menschliche Tendenz, die über die Jahrhunderte hinweg existiert hat. Es ist wichtig, den Fortschritt zu schätzen und zu fördern, um eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.

Allerdings kann Fortschritt nicht nur positive Auswirkungen haben, sondern auch negative, je nachdem, wie er genutzt wird.

Das Streben nach Macht und Expansion durch den gewonnenen Fortschritt, führte auch zu Konflikten mit anderen Zivilisationen. An den fremden Fortschritt der Spanier konnten sich die Azteken letztlich nicht anpassen und wurden von ihnen erobert.

“Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste, sondern diejenige, die am besten auf Veränderungen reagieren kann.” – Charles Darwin, Biologe.

Anbei noch eine kleine Bilderstrecke
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Mein Tante Emmaladen, ein Fortschritt für jeden Anfänger
Das Motto ist : "klein aber fein"

Eine große Herrausforderung und Fortschritt ist mein verändertes Lager.

Unser neuster Fortschritt ist ein Lager für Dominik und den Rest lassen wir uns überraschen, was uns da noch so einfällt.
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